Bereits am Montag, 19. März startet das Programm mit „Amelie rennt“. Dabei sein wird die Berliner Drehbuchautorin Katja Brunckhorst. Ein diesjähriger Schwerpunkt sind Literaturverfilmungen. Bei einem Highlight ist der Kinderbuchautor Paul Maar zugegen. Am Freitag 23. März wird sein „Sams in Gefahr“ gezeigt. Am Sonntag, 25. März endet das Kikife mit der Neuverfilmung von „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und der niederländischen/deutschen Koproduktion „Allein unter Schwestern“.
Die Filme im Wettbewerb internationaler Kinder- und Jugendfilme werden für die ganze Familie empfohlen. Das sind keine reinen Kinderfilme, sagt Kikife-Mitorganisator Walter Deininger. Eher Filme mit Kindern über Kinder. Manche an den Grenzen der Zeigbarkeit. „Runaway Smartphone“ und „Lilly the Little Fish“ aus Bulgarien, „21 Days Later“ aus Iran sind Deutschland-Premieren.
Eine prominent besetzte Fachjury, eine Kinderjury und eine Filmkritikerjury wählen ihren Preisträgerfilm aus. 2017 hatten sich alle drei Gremien einhellig für den Film „Blanka“ ausgesprochen, der bei der Gala am Samstag den Preis verliehen bekommt. Ein bisher nicht dagewesenes Novum. Es gab dann pro Jury einen eigenen Preisträger.
Einen Trickfilm-Workshop gibt es, eine Kurzfilm-Produktion mit Kindern vor und hinter der Kamera und eine Drehbuchworkshop. Die PH-Organisatoren Dr. Christian Weißenburger und Dr. Henriette Hoppe und Ralph Häcker, Kulturbüro erklären nicht ohne Stolz, dass die Kinder von Regie, Rollen, Kamera bis zum Schnitt alles selbst machen. Natürlich „with a little help from my friends“, Profis gehen ein bisschen beratend zur Hand.
25 Jahre Kikife. Ein Blick zurück zeigt, wie aus einem Projekt mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule, das Kinderfilme im Hörsaal analysiert hat, ein Festival im Turm Theater für Kinder, Lehrer, Eltern geworden ist. Zum Geburtstag viel Glück und many, many returns! den Ausrichtern von Kino, PH und Stadt. www. kikife.de
Helga Widmaier
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