Wenn Sie wissen wollen, wie sich die Dialektgrenze zwischen Bühlerzell und Geifertshofen anhört, sollten Sie unbedingt den ersten Stock im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau in Ellwangen aufsuchen. Dort finden Sie noch weitere akustische Beispiele für Dialektunterschiede in der Region. Ferner führt die Ausstellung „Von weltberühmt zu regional beliebt“ in das weite Feld der Kleindenkmale und die UNESCO-Welterbestätten Baden-Württembergs ein.
Linda Prier vom Landesamt für Denkmalpflege erläutert die unterschiedlichen Kleindenkmale, die sich noch am Wegesrand finden. Angefangen bei den Grenzsteinen bis zu den Sühnekreuzen, steinernen Ruhebänken und alten Bogenbrücken.

Ihr Kollege Patrick Schumann öffnet den Blick anhand von Schautafeln auf die sieben UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg. Beispielhaft erwähnt seien das Zisterzienserkloster Maulbronn, der Obergermanisch-Raetische Limes, dem in Aalen ein Museum gewidmet ist, und die Höhlen- und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb im Ach- und Lonetal.
Begrüßt hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Presseführung die Leiterin des Treffpunkts Baden-Württemberg, Sabine Schanz-Kollmar. Sie gehört zum Team von bwgrün.de, der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen. Der Treffpunkt Baden-Württemberg ist die offizielle Vertretung des Landes auf Landesgartenschauen und Gartenschauen in Baden-Württemberg und wird seit 1994 von bwgrün.de im Auftrag des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg organisiert.
Wie man auch an diesem Ausstellungsbeispiel sieht, hat die LGS in Ellwangen neben dem Natur- und Veranstaltungserlebnis noch einiges an lohnenden Informationen zu bieten.
Wolfgang Nußbaumer
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