Jetzt hat das Publikum die Gelegenheit, sich an zwei zusätzlichen Terminen am Samstag, 20. November und Montag, 22. November, jeweils 19.30 Uhr, auf die Reise Black Box Phantomtheater für 1 Person zu begeben.
„Black Box schleust die Gäste einzeln durch das Innere des Staatstheaters. Rimini Protokoll inszeniert aber weit mehr als einen interaktiven Rundgang. In gebührendem Abstand können die Akteure das Gefühl von Schauspieler:innen im Moment vor dem Rampenlicht erfahren, miteinander in Kontakt treten oder frei entscheiden, es sein zu lassen. Black Box war aus der Not geboren, aber wer dabei war, der wird dank der Einblicke und der eigenen emotionalen Erfahrung eine stärkere Bindung ans Theater spüren: Ein Reichtum zu Corona-Zeiten.“ (Steffen Becker, nachtkritik)
Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble (kein Corona) kommt es außerdem zu einer Vorstellungsänderung. Begeben Sie sich am 26., 27., 28., und 29. November auf den interaktiven Videowalk Un/true (UA) durchs Kammertheater. In Gernot Grünewalds & Thomas Taubes Parcours hinterfragt jede:r seine Rezeptionsmechanismen. Nach welchen Kriterien unterscheiden wir Fakten von bloßen Behauptungen und wie konstruieren wir unsere Wirklichkeit?
„Der Besucher sieht sich aber einer durchaus realistischen Situation gegenüber, im Gesamtbild trifft diese künstlerische Arbeit absolut die Realität, analysiert sehr genau, wie Verschwörungstheorien funktionieren, und legt das auch schonungslos offen. Man kann durchaus von einer Art Gehirnwäsche sprechen, der der Besucher hier ausgesetzt wird, es wird erschreckend deutlich, wie simpel und doch perfide Manipulation funktioniert. Sich dem zu entziehen, was da auf den Zuschauer einprasselt, ist kaum möglich.“ (Arnim Bauer, Ludwigsburger Kreiszeitung.
pm
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