Die Journalistin und Schriftstellerin spricht über das Thema „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.“ Fünfzig Jahre ’68.
In den 1960ern hat sich eine Generation aufgemacht, verkrustete Strukturen aufzubrechen und damit die Grundlage für eine moderne, liberale Demokratie zu schaffen. „Den Muff von 1000 Jahren“ wollten sie in den 60er-Jahren austreiben – nicht nur unter den Talaren, in der ganzen Nachkriegsgesellschaft. Die Aufarbeitung mit der deutschen Vergangenheit wurde dann auch zu einem der größten Verdienste der 68er. Was ist vom zivilisatorischen Geist der 68er geblieben?
Barbara Sichtermann, Jahrgang 1943, studierte Volkswirtschaft in Berlin und war eine der Protagonistinnen der 68er-Bewegung. Für ihr schriftstellerisches und journalistisches Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis für ihr Lebenswerk. Neben der Frauenbewegung und den Medien bleibt die 68er-Rebellion ihr Lebensthema. Jetzt, wo sich die späten 60er-Jahre zum fünfzigsten Mal jähren, soll sie darüber Auskunft geben, wie sie die Auseinandersetzungen dieser Zeit erlebt hat. Und wie sie sich rückwirkend sieht, auch im Kontext der aktuellen Entwicklung.
Info: Beginn 20 Uhr, Eintritt 10 Euro
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