Aalen liegt am östlichen Rand der Schwäbischen Alb, direkt an der A7. Aufgrund seiner geografischen Lage „Mitten im Süden“ ist die Stadt mit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden verwöhnt.
Aalen lädt mit seiner reizenden Fußgängerzone zum Shoppen, Bummeln und Genießen ein. Auch die Gesundheit und Erholung wird in Aalen groß geschrieben. Ein großer Anziehungspunkt hierfür ist das Besucherbergwerk „TieferStollen“ in Aalen-Wasseralfingen. Hier erlebt man hautnah die historische Arbeitswelt der Bergleute vor rund 150 Jahren. Auch bringt die absolut reine, staub- und pollenfreie Luft im Berginnern Patienten mit Asthma, Atemwegsproblemen sowie Allergien Linderung.
Zur weiteren Erholung dienen die Limes-Thermen. Vier Innen- und ein Außenbecken, gestaltet nach römischem Vorbild, werden von prickelndem, 34°C warmen Thermalwasser aus den Tiefen der Schwäbischen Alb gespeist. Wer dann noch die wunderbare Natur Aalens erleben möchte kann dies auf dem Panoramaweg tun. Ob als Spaziergang oder Wanderung, der 30 km lange Rundweg lädt ein, die herrliche Landschaft zu genießen.
Als Stadt mit urbanem Flair in reizvoller Landschaft bietet Aalen außerdem ein kulturelles Angebot mit überregionaler Strahlkraft. Die Grundlage hierfür ist die enge Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Einrichtungen. Sie sorgt für eine breite Vielfalt in den Sparten Theater, Musik und Bildende Kunst. Außerdem sind das Limesmuseum auf dem UNESCO-Welterbe-Gelände, der Tiefe Stollen im Stadtbezirk Aalen-Wasseralfingen als größtes Besucherbergwerk in Baden-Württemberg, sowie Schloss Fachsenfeld mit seinem weitläufigen Landschaftspark besondere Besuchermagnete mit einzigartigem Ambiente.
Das Limesmuseum mit seinem archäologischen Park bietet interessante Einblicke in jene Epoche, in der sich in Aalen das größte römische Reiterkastell nördlich der Alpen befand. Das zentrale Museum in Süddeutschland für das römische Leben am Limes wird vom 16. November 2015 bis voraussichtlich Anfang 2017 umgebaut und modernisiert. Das Kastellgelände ist dennoch geöffnet und auch ein Teil der Museumsausstellung wird an anderer Stelle zugänglich sein.
Die Arbeitswelt der Bergleute lässt sich im Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ erleben. Im Zusammenhang mit dem 650-jährigen Jubiläum der Schwäbischen Hüttenwerke in Königsbronn und Wasseralfingen 2015 ist dies von besonderer Aktualität. Mit vielen Neuerungen zeigt der ca. 800m lange Rundgang durch die Stollen- und Sandsteinhallen, mit welchen Mühen und handwerklichen Fertigkeiten hier früher Erz und Sand für die Gießereien abgebaut wurde. Neben dem einzigartigen Modell des „Gläsernen Braunenbergs“ der das komplette Bergwerk mit all seinen Strecken und Schächten abbildet, ist die realistische Inszenierung einer Gewinnsprengung unter Tage ein weiteres Highlight.
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Der Spion von Aalen Zu der Zeit, als Aalen noch eine freie Reichsstadt war, hatte sie einmal Streit mit dem deutschen Kaiser, der mit einem Kriegsheer herangezogen war, um die Stadt zu belagern. Da schickten die Aalener einen pfiffigen Bürger als Spion aus, um die Stärke und das Vorhaben des kaiserlichen Heeres auszukundschaften. Der Spion wurde von den Wachleuten abgefangen und vor den Kaiser geführt. Ehrerbietigst zog der Aalener seinen Hut und sprach: „Grüß Gott Ihr Herre!“ Der Kaiser fragte ihn, wer er sei und was er im Lager wolle. Da erwiderte der Mann: “ I bin der Spion von Aalen und möchte euer Lager auskundschaften. Da lachte der Kaiser und gestattete ihm, durchs Lager zu gehen. Der Kaiser zog später mit seinem Heere wieder ab, weil er einer Stadt, die so pfiffige und mutige Bürger in ihren Mauern hatte, keinen Schaden zufügen wollte. Aus Dankbarkeit setzte man ihm auf dem Aalener Spion auf dem alten Rathausturm ein Denkmal. Seitdem wacht er, die Pfeife rauchend, jahraus und jahrein unentwegt über die Stadt Aalen. |
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