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	<description>Kultur aus Ost-Württemberg</description>
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		<title>Ehrlich und herzerwärmend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 11:36:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz/Rock/Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein ehrliches, herzerwärmendes Konzert und die perfekte Werbung für ein inklusives Miteinander hat die „Groove Inclusion“ ihren zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern bei der Landesgartenschau in Ellwangen beschert. Die rund 27 Mitglieder der Big Band der vhs Vorderes Remstal überzeugen mit zahlreichen Soul- und Jazzhits. 2026 hat die Band den „Deutschen Jazzpreis“ in der Kategorie „Musikvermittlung [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein ehrliches, herzerwärmendes Konzert und die perfekte Werbung für ein inklusives Miteinander hat die „Groove Inclusion“ ihren zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern bei der Landesgartenschau in Ellwangen beschert. Die rund 27 Mitglieder der Big Band der vhs Vorderes Remstal überzeugen mit zahlreichen Soul- und Jazzhits. 2026 hat die Band den „Deutschen Jazzpreis“ in der Kategorie „Musikvermittlung und Teilhabe“ gewonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Unter Leitung der Jazzprofis Hans Fickelscher (Percussion), Arne Meerwein (Saxofon) und Holger Bihr (drums) eröffnet die Band ihr Programm mit dem Salsa-Titel „Oye como va“, den „Santana“ einst zum Welthit gemacht hat.&nbsp;&nbsp;„Bei mir bistu shein“ von Shalom Secunda gibt der Sängerin Jenny Gelegenheit, ihre große Soul-Stimme in Szene zu setzen. Aktueller denn je Oscar Petersons „Hymn for Freedom“. Und noch ein Klassiker: Lou Reeds „Walk on the wild side“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="741" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0505-1-1024x741.jpeg" alt="" class="wp-image-23086" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0505-1-1024x741.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0505-1-300x217.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0505-1-768x556.jpeg 768w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0505-1-1536x1111.jpeg 1536w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0505-1-2048x1482.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">  Die Band spielt einen Salsa-Rhythmus, zu dem einer der behinderten Musiker (r.) die passenden Schritte zeigt. (Fotos: -uss)</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Gauner sind diese Musikerinnen und Musiker im Alter von 29 bis 69 Jahren, von denen 15 eine amtlich bescheinigte Behinderung haben, bestimmt nicht. Auch wenn sie, von Fickelscher augenzwinkernd angekündigt, „Alles nur geklaut“ spielen. „Proud Mary“ darf man als Erkennungsmelodie von „CCR“ bezeichnen. „Ain’t got no, I got Life“ von Nina Simone scheint Jenny wieder auf den Leib geschrieben worden zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Doch nicht nur sie hat Groove und Swing intus. Von den Instrumentalisten zeigen immer wieder einige ihr solistisches Können, darunter sogar eine Violinistin. In Erinnerung bleibt dem Publikum sicher ein Duett zwischen einer Trompeterin und einem richtig guten Posaunisten. Mit „Unchain my heart“ von Bobby Sharp, dessen Hit-Tauglichkeit später Ray Charles und Joe Cocker unter Beweis gestellt haben, biegt die klasse Band aus dem Unteren Remstal in die Zielgerade ein. Als Zugabe für die „Standing Ovations“ spielen die Musikerinnen und Musiker zuerst einen Song von Nina Simone, der als Motto des Konzerts gelten darf: „Feeling good“. Um dann mit dem Seelenwärmer schlechthin ihren Auftritt zu beenden: „Hallelujah“ von Leonard Cohen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer     </em>  </p>



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		<title>A Cappella-Sternstunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 11:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz/Rock/Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[Fünf vor Sieben hat „Quintense“ den melancholischen deutschen Titel „Viertel vor Sieben“ angestimmt, der in einem Text von Reinhard Mey vorkommt. Dann war endgültig Schluss. Zuvor hatte das Quintett aus Leipzig a cappella das sonntägliche EKM-Konzert in der voll besetzten Wallfahrtskirche Hohenstadt zu einer Sternstunde ambitionierter Pop-Musik gemacht. 
    Die drei Männer und zwei Frauen haben nicht nur brillant gesungen, sondern auch noch Geschichten aus ihrem Leben erzählt, die zu den einzelnen Titeln gepasst haben. Ihren Trennungsschmerz nach einer in die Brüche gegangenen Beziehung hat Katrin Enkemeier erfolgreich mit Kuscheln in ihrem Bett bekämpft. „All I need“ von Jacob Collier haben die Fünf aus Leipzig dann angestimmt – „Alles, was ich brauche“.
   Alle sind musikpädagogisch tätig und damit alles andere als abgehoben. „Nahbar“ heißt das heute. Persönliches Erleben fließt in die kunstvollen Arrangements ein, deren Vielschichtigkeit einen staunen lässt. Manchmal klingen sie wie ein ganzes Orchester. Dann laufen der Bass Martin Lorenz und der Bariton Jonas Enseleit als virtuose Beatboxer zur Höchstform auf. 
    Ohnehin spielen sich die Fünf, die sich an der Musikhochschule in Leipzig kennengelernt haben, die musikalischen Bälle mit atemberaubender Leichtigkeit zu. Das beginnt mit dem Klassiker von Richard Rodgers „My Favorite Things“ und endet im ausgedruckten Programm mit „Friend in Me“ von „The Walls Group“. Wer möchte mit dieser Truppe nicht befreundet sein. (Um sie noch näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Blick auf ihre Website www.quintense.de)
    Eines der schönsten und berührendsten Stücke steht nicht im Programmheft. „Blackbird“ von Paul McCartney, in dem er die Diskriminierung einer schwarzen Frau in den USA thematisiert. Auch ein Stück über die Wichtigkeit von Achtsamkeit, das die beiden Frauenstimmen zwar innig, doch mit luftigem Timbre anstimmen, bevor sich die Beatboxer einschalten. Ein signifikanter „Human Error“. So der Titel eines weiteren Songs.
     Ohne Quiz geht bei „Quintense“ kein Auftritt über die Bühne. Ganz einfach. Sabrina Häckel ruft zwei Begriffe ins Publikum – und das antwortet mit dem, den es lieber mag. „Berg“ oder „Meer“. Ohne „Words“ geht’s halt nicht. Weshalb „Words“ von „The Real Group“ zwangsläufig auf dem Programm steht. „Another Day in Paradise“ von Phil Collins ist ebenso exquisit arrangiert und von Tenor Stefan Intemann interpretiert wie Alicia Keys‘ Song über einen Außenseiter: „Underdog“, oder „Brooklyn“ von Malinda mit dem 5/4-Takt als Herausforderung.
     „Iscariot“ der US-amerikanischen Indie-Rock-Band „Walk The Moon“ ist der einzige Titel mit biblischem Bezug. Das erklären sie fast schon entschuldigend, weil sie mit ihren Pop-Songs ja in einer Kirche auftreten. Noch ist es nicht Viertel vor Sieben, aber leider schon Zeit für die Zugaben. „Unwritten“ (Ungeschrieben) der britischen Sängerin Natasha Bedingfield und „Get together“ als „Extranummer“ stimmen sie an. Mit dieser A Cappella-Gruppe würde man sicher gerne nochmals zusammenkommen. Das verrät der herzliche Schlussbeifall deutlich. 

Wolfgang Nußbaumer      
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<p class="wp-block-paragraph">Fünf vor Sieben hat „Quintense“ den melancholischen deutschen Titel „Viertel vor Sieben“ angestimmt, der in einem Text von Reinhard Mey vorkommt. Dann war endgültig Schluss. Zuvor hatte das Quintett aus Leipzig a cappella das sonntägliche EKM-Konzert in der voll besetzten Wallfahrtskirche Hohenstadt zu einer Sternstunde ambitionierter Pop-Musik gemacht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die drei Männer und zwei Frauen haben nicht nur brillant gesungen, sondern auch noch Geschichten aus ihrem Leben erzählt, die zu den einzelnen Titeln gepasst haben. Ihren Trennungsschmerz nach einer in die Brüche gegangenen Beziehung hat Katrin Enkemeier erfolgreich mit Kuscheln in ihrem Bett bekämpft. „All I need“ von Jacob Collier haben die Fünf aus Leipzig dann angestimmt – „Alles, was ich brauche“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Alle sind musikpädagogisch tätig und damit alles andere als abgehoben. „Nahbar“ heißt das heute. Persönliches Erleben fließt in die kunstvollen Arrangements ein, deren Vielschichtigkeit einen staunen lässt. Manchmal klingen sie wie ein ganzes Orchester. Dann laufen der Bass Martin Lorenz und der Bariton Jonas Enseleit als virtuose Beatboxer zur Höchstform auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ohnehin spielen sich die Fünf, die sich an der Musikhochschule in Leipzig kennengelernt haben, die musikalischen Bälle mit atemberaubender Leichtigkeit zu. Das beginnt mit dem Klassiker von Richard Rodgers „My Favorite Things“ und endet im ausgedruckten Programm mit „Friend in Me“ von „The Walls Group“. Wer möchte mit dieser Truppe nicht befreundet sein. (Um sie noch näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Blick auf ihre Website&nbsp;<a href="http://www.quintense.de/" target="_blank" rel="noopener">www.quintense.de</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eines der schönsten und berührendsten Stücke steht nicht im Programmheft. „Blackbird“ von Paul McCartney, in dem er die Diskriminierung einer schwarzen Frau in den USA thematisiert. Auch ein Stück über die Wichtigkeit von Achtsamkeit, das die beiden Frauenstimmen zwar innig, doch mit luftigem Timbre anstimmen, bevor sich die Beatboxer einschalten. Ein signifikanter „Human Error“. So der Titel eines weiteren Songs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ohne Quiz geht bei „Quintense“ kein Auftritt über die Bühne. Ganz einfach. Sabrina Häckel ruft zwei Begriffe ins Publikum – und das antwortet mit dem, den es lieber mag. „Berg“ oder „Meer“. Ohne „Words“ geht’s halt nicht. Weshalb „Words“ von „The Real Group“ zwangsläufig auf dem Programm steht. „Another Day in Paradise“ von Phil Collins ist ebenso exquisit arrangiert und von Tenor Stefan Intemann interpretiert wie Alicia Keys‘ Song über einen Außenseiter: „Underdog“, oder „Brooklyn“ von Malinda mit dem 5/4-Takt als Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;„Iscariot“ der US-amerikanischen Indie-Rock-Band „Walk The Moon“ ist der einzige Titel mit biblischem Bezug. Das erklären sie fast schon entschuldigend, weil sie mit ihren Pop-Songs ja in einer Kirche auftreten. Noch ist es nicht Viertel vor Sieben, aber leider schon Zeit für die Zugaben. „Unwritten“ (Ungeschrieben) der britischen Sängerin Natasha Bedingfield und „Get together“ als „Extranummer“ stimmen sie an. Mit dieser A Cappella-Gruppe würde man sicher gerne nochmals zusammenkommen. Das verrät der herzliche Schlussbeifall deutlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em></p>
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