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„Lernt schwimmen“ mahnt der Untergeher

Ein Donnerschlag, dann zieht Gewisper durch das Stuttgarter Schauspielhaus. „Nervosität an den Kaffeemärkten“, „Verbrecherdrama in Chicago“ oder „Überraschung von oben – Kind fällt aus Zeppelin“. Der Vorhang geht auf, der Tanz auf dem Vulkan kann beginnen.

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Am Straßenrand der Geschichte

„unser Leben ist ein bilgerfahrt“ hat Geiler von Kaysersberg anno 1520 in seinem „Narrenschiff“ geschrieben. Sein Leben eine beschwerliche Reise? Da winkt Stefan Aust entschieden ab.

Es läuft wie geschmiert

Die „Parklandschaft“ aus Drahtgeflecht von Angelika Summa war zuletzt künstlerischer Blickfang auf dem Wasseralfinger Verkehrskreisel vor der Löwenbrauerei. Nun nimmt das „Große Ölkännchen“ von Eckart Steinhauser diesen Platz ein.Verkehrskreisel sind eine kostengünstige Alternative zu einer Ampelkreuzung. Zugleich entsteht durch diesen Kreisverkehr ein neuer, öffentlicher Raum, der gestaltet werden möchte. Neben üppiger Bepflanzung sind zahlreiche Kreisel in Aalen mit Kunst belebt. So begrüßen einen flüchtigen Moment lang das „Haus Haus“ aus Cortenstahl von Werner Pokorny unterhalb der Hochbrücke die Autofahrer*innen, die „Wegweiser“, hochaufragende zweidimensionale Stahlfiguren am Berufsschulzentrum von Juliane Streicher oder in Hofherrnweiler der hohe Obelisk von Werner Zaiß als Hinweis auf die römische Vergangenheit Aalens. Die Besonderheit des Wasseralfinger Verkehrskreisels ist, dass hier Kunstobjekte im Wechsel gezeigt werden. Für einen begrenzten Zeitraum verwandelt sich der Kreisel in eine Freiluftgalerie, die aktuell das „Große Ölkännchen“ von Eckart Steinhauser auf einem Kiesbett zeigt. Es sind Alltagsgegenstände für die sich der Bildhauer interessiert. Zusammengeschweißt aus einem leeren bauchigen Gastank und einem zylindrischen Rohr bildet er die historische Form eines Ölkännchens nach. Ein echter Blickfang wird es aber erst durch sein Großformat. Um ein Vielfaches vergrößert, gewinnt die rostrote Stahlskulptur eine würdevolle Monumentalität und Präsenz. Der Künstler transformiert so ein simples Ölkännchen zu einem besonderen Kunstobjekt.

   Der in Friedrichshafen geborene Bildhauer Eckart Steinhauser studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Seitdem lebt und arbeitet er in Ettlingen.

Was Nina wusste

Familientreffen bieten häufig den Stoff aus dem Alpträume gemacht sind. Im Falle der Dramatisierung des Romans „Was Nina wusste“ des israelischen Autors David Grossman ist es ein 90. Geburtstag.

Der Würgeengel

In Viktor Bodós Inszenierung am Stuttgarter Schauspielhaus ist der Fall von Anfang an klar. Luis Buñuels „Würgeengel“ heißt bei ihm Corona.

Selten war grau so schön

Grau wohin man sieht. Sehr gepflegtes Grau. Keine Farbe könnte besser passen zu diesem sehr distinguierten Menschenfeind, den Ulrich Mathes in Molières gleichnamiger Komödie auf der Bühne des Deutschen Theaters in Berlin glänzen lässt.

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Vom Ende der Gier

Das goldene Kalb hat bei Thomas Köck zwei Namenskürzel. Ein „M“ wie jenes einer großen Fast-Food-Kette, und ein „E“ wie ein berühmtes Goldland - Eldorado. Dazu muss man das „M“ nur nach links kippen.

Der Limes im Fokus

Der in Aalen ansässige Verein Deutsche Limesstraße hatte zum Jubiläumsjahr zum Fotografieren am Limes aufgerufen.

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