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Eine wahre Freude für alle

„Hier kann Musik wachsen und gedeihen“ hat der neue Akademiedirektor Moritz von Woellwarth zu Beginn des Konzert Sonntagnachmittag auf Schloss Kapfenburg festgestellt. Prächtig gediehen ist die Musik beim Probenaufenthalt des Jungen Orchester Kollektivs Ulm. Davon zeugt der brausende Applaus des Publikums.

     Corona bedingt ist die Zahl des Auditoriums im Konzertsaal ebenso überschaubar, wie jene der Musici. Zu dem verschlankten Streicherchor gesellen sich in Richard Wagners „Siegfried Idyll“ noch etliche Bläser, um die differenzierten Klangfarben angemessen zu kolorieren. 

     Eröffnet hat das Programm ein Bläserquintett mit Franz Danzis Quintett in B-Dur. Makellos geblasen von den Instrumentalisten beiderlei Geschlechts. Auf den vielversprechenden Auftakt folgt ein Ohrwurm aus Norwegen. Edward Griegs „Holberg Suite“. Die aus Ulm und Umgebung kommenden Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten halten die tänzerische Grundstimmung beherzt durch. Was auch dem geschmeidig fließenden Dirigat ihres jungen Leiters Sebastian Gunkel geschuldet ist. Immer wieder suchen die Musikanten den Blickkontakt mit ihrem Dirigenten. Daraus entsteht ein intim-vertrautes Musizieren, das vor allem in der düsteren Dramatik des Andante religioso stimmungsvollen Ausdruck findet. Allerdings stößt der Streicherchor in den langsamen Passagen vor allem im Piano an seine intonatorischen Grenzen.

    Wagners „Siegfried Idyll“ erweist sich erwartungsgemäß als große Herausforderung an dynamisches Vermögen und sauberes musizieren. Unterm Strich kann man mit dem Zusammenspiel zufrieden sein. Nach einer kurzen Einspielphase klappt das Spiel mit den Dissonanzen, die sich harmonisch auflösen, mit der Klimax des Forte und dem huschenden Piano richtig gut. Schließlich badet das Gehör in der sanften Dünung eines bergenden Klangmeeres.

    „Es ist eine wahre Freude, wieder zusammen musizieren zu dürfen“, hatte zu Beginn eine der jungen Musikerinnen mit strahlenden Augen bekannt. Es ist auch eine wahre Freude gewesen, wieder zuhören zu dürfen.

 

Wolfgang Nußbaumer     

Joss Stone macht gute Laune

Was für ein Abend. Was für eine Frau. Wie die lachen kann. Im langen weißen, leicht gemusterten Kleid schreitet sie aus dem Bühnendunkel ins Rampenlicht. Barfuß. Eine Königin ist sie dennoch. The Queen of Soul, Joss Stone.

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Sie spielt den Solopart

Generalmusikdirektor Cornelius Meister und Mitglieder des Staatsorchesters haben die Solistin für das 1. Sinfoniekonzert der kommenden Spielzeit ausgewählt: Die junge Violinistin Veriko Tchumburidze wird im Oktober Antonín Dvořáks Violinkonzert interpretieren.

   Um den Berufseinstieg zu unterstützen, hatten Cornelius Meister und das Staatsorchester Stuttgart junge Geiger*innen dazu eingeladen, sich um den Solopart in Antonín Dvořáks Violinkonzert zu bewerben, welches das Staatsorchester unter der Leitung von Marek Janowski im 1. Sinfoniekonzert der Spielzeit 21/22 am 24. und 25. Oktober 2021 in der Liederhalle Stuttgart aufführen wird.

   Aus rund fünfzig Video-Bewerbungen wählten Cornelius Meister und einige Solostreicher und Orchestervorstände des Staatsorchesters junge Musiker*innen für ein persönliches Vorspiel und Kennenlernen in Stuttgart aus. Gewinnerin ist die 25-jährige georgische Geigerin Veriko Tchumburidze. Sie ist bereits Preisträgerin des Wieniawski-Wettbewerbs und spielt als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben eine Violine von Giambattista Guadagnini.

   „Ich fühle mich sehr geehrt als Solistin ausgewählt worden zu sein und betrachte es als Privileg gemeinsam mit diesem wunderbaren Orchester und Maestro Janowski musizieren zu dürfen. Für mich als junge Künstlerin geht damit ein Traum in Erfüllung. Antonín Dvořáks Violinkonzert ist für mich persönlich eines seiner schönsten Werke überhaupt, und ich bin sehr glücklich gerade mit diesem Stück zum ersten Mal in Stuttgart zu gastieren“, so die Violinistin Veriko Tchumburidze.

   Veriko Tchumburidze, Violine, wurde 1996 in eine georgische Familie im südtürkischen Adana geboren. Das Violinstudium begann sie am Konservatorium der Universität Mersin, 2010 wechselte sie als Stipendiatin des Förderprogramms Young Musicians on World Stages (YMWS) nach Wien an die Universität für Musik und darstellende Kunst.  Seit 2015 studiert die Violinistin an der Hochschule für Musik und Theater München. Vom türkischen Klassikmagazin Andante wurde sie 2013 als beste Nachwuchsmusikerin des Landes ausgezeichnet; 2016 gewann sie den Internationalen Henryk Wieniawski Violinwettbewerb in Polen. Veriko Tchumburidze gastierte bei Orchestern wie Borusan Philarmonic, Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Musikkollegium Winterthur, Mariinsky Theatre Orchestra, Melbourne Symphony, Lahti Symphony und Sinfonia Varsovia sowie dem Münchner und Zürcher Kammerorchester. Des Weiteren folgte sie Einladungen zu Festivals wie dem Warschauer Beethoven Easter Festival, Gstaad Menuhin Festival & Academy, Olympus Musical Festival, Rosendal Festival sowie dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Mit dem Kammermusik-Trio Arte gewann sie 2016 einen ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Pietro Argento in Gioia del Colle, Italien. Seit 2016 spielt Veriko Tchumburidze eine Violine von Giambattista Guadagnini von 1756, die ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird. An der Staatsoper Stuttgart ist Veriko Tchumburidze 2021/22 Solistin beim 1. Sinfoniekonzert.

Clubjazz trifft Italopop

Italienisch ist die Nacht auf Schloss Kapfenburg am Sonntag erst geworden, als die Schwalben allmählich den Sternen Platz machten.

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Der Limes im Fokus

Der in Aalen ansässige Verein Deutsche Limesstraße hatte zum Jubiläumsjahr zum Fotografieren am Limes aufgerufen.

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