"The BossHoss" erst 2021 Empfehlung

"The BossHoss" erst 2021 Foto: Philip Scholl

Da wegen der Verordnung der Bundesregierung zur Pandemiebekämpfung bis Ende August keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, muss auch das Konzert von The BossHoss, das für Samstag, 22. August 2020 angekündigt war, auf Sommer 2021 verschoben werden. Der neue Termin ist Samstag, 21. August 2021, um 19.30 Uhr. Bereits für diesen Sommer gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

   The BossHoss sind seit Jahren eine feste Größe in der deutschen Musikszene. Ihre Mischung aus Country und Rock ist einzigartig.   Als Alec Völkel und der aus Heidenheim stammende Sascha Vollmer Anfang 2004 in Berlin "The BossHoss" gründeten, und sich Boss Burns und Hoss Power nannten, ahnten sie vermutlich noch nicht, was auf sie und die ahnungslose Republik zukam. Boss Burns feierte übrigens am 28. Februar seinen 48. Geburtstag und ist nach wie vor die absolute Rampensau.

   Zunächst war es ein Spaß für Freunde: sie wollten mit ihren lässigen Country- und Skiffle-Versionen großer Pophits die Partys von Bekannten gehörig aufmischen. Von OutKasts "Hey Ya" über Cameos "Word Up" bis zu Nellys "Hot In Here" – kein noch so ungewöhnliches modernes Stück aus den internationalen Charts schien sicher vor ihren Interpretationen, die mit viel Drive, mehrstimmigem Gesang und maximaler guter Laune überzeugten.

   Noch im gleichen Jahr unterschrieben The BossHoss ihren ersten Plattenvertrag. Das Debütalbum "Internashville Urban Hymns" erschien deshalb kein Jahr nach Bandgründung und hat sich allein in Deutschland über 250.000 Mal verkauft. 2009 wurde es mit Platin ausgezeichnet. Längst setzen The BossHoss auf ein starkes Eigenrepertoire und haben sich unverkennbar in der nationalen und internationalen Musiklandschaft einen festen Platz geschaffen. Mit jedem Nachfolger – "Rodeo Radio" (2006), "Stallion Battalion" (2007), "Do Or Die" (2009) und "Low Voltage" (2010) – wuchs ihr Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz kontinuierlich. Alle Alben platzierten sich in den deutschen Top 10, die letzten beiden, Dos Bros (2015) und Black Is Beautiful (2018) sogar an der Chartspitze.

   Mit ihrem Crossover aus Country, Punkrock, Blues, 60s Garage und Rockabilly haben The BossHoss ihre eigene Definition vom Country-Rock’n’Roll perfektioniert. Ihre ganze Magie und Einzigartigkeit entfalten Boss Burns (Gesang, Waschbrett), Hoss Power (Gesang, Gitarre), Hank Williamson (Mandoline, Banjo, Harmonika), Russ T. Rocket (Gitarre), Guss Brooks (Kontrabass), Frank Doe (Schlagzeug) und Ernesto Escobar de Tijuana (Percussion) ohnehin erst "live". 

    

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