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	<description>Kultur aus Ost-Württemberg</description>
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		<title>Am Ende sind alle &#8222;Champions&#8220;</title>
		<link>https://ostalb.net/am-ende-sind-alle-champions/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 13:07:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[„We are the Champions“ haben ein paar Tausend Menschen im und vor dem Zelt der Sparkassen-Heimatbühne auf der Landesgartenschau in Ellwangen zusammen mit der Siggi Schwarz-Band angestimmt. Champions sind zu diesem Zeitpunkt am Ende eines denkwürdigen Konzertabends mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und der Rockband alle gewesen. &#160;&#160;&#160;Eröffnet haben den musikalischen Reigen die rund 70 [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">„We are the Champions“ haben ein paar Tausend Menschen im und vor dem Zelt der Sparkassen-Heimatbühne auf der Landesgartenschau in Ellwangen zusammen mit der Siggi Schwarz-Band angestimmt. Champions sind zu diesem Zeitpunkt am Ende eines denkwürdigen Konzertabends mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und der Rockband alle gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eröffnet haben den musikalischen Reigen die rund 70 JPO-Instrumentalisten mit zwei Sätzen aus der Orchestersuite „Die Planeten“ von Gustav Holst. Angetrieben von der starken Gestik ihres Dirigenten Uwe Renz haben sie „Mars“ und „Jupiter“ mit dynamischem Sound auf die Reise um die Sonne geschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Dann hüllt sich der Rock in ein klassisches Gewand. Mit dem „Survivor“-Titel „Eye of the Tiger“ startet die fünfköpfige Schwarz-Truppe in das gemeinsame Spiel mit dem klassischen Orchester. Da die Band ziemlich basslastig ausgesteuert ist, bleibt die JPO als Partner nur als harmonisches Grundrauschen vernehmbar. Immerhin! Den Spaß an der Freude trübt das kaum. Der Besuch im „Hotel California“ der „Eagles“ ein rockiges Vergnügen. Eine Frau meint: „Und das müssen Dreizehnjährige spielen.“ (Das jüngste Mitglied des Orchesters ist so jung.) „Aber die kennen den Text nicht“, meint sie lächelnd. Ob sie sich da mal nicht täuscht. Ganz gut passt der nächste Titel dazu: „It’s My Life“ von „Bon Jovi“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="453" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0490-1-1024x453.jpeg" alt="" class="wp-image-23069" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0490-1-1024x453.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0490-1-300x133.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0490-1-768x340.jpeg 768w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0490-1-1536x679.jpeg 1536w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0490-1-2048x905.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Siggi Schwarz und seine Band tummeln sich in Rockklassikern wie der Fisch im Wasser.           (Fotos: -uss)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;2018 ist seine Band zum ersten Mal mit der JPO zusammen aufgetreten, erzählt Siggi Schwarz zwischendurch. Für ihn eine große Ehre, „mit den Besten der Guten zu spielen“. Im nächsten Februar wird er 68. Aber die Finger fliegen immer noch atemberaubend schnell über Saiten und Griffbrett seiner E-Gitarre. Bis zum „Final Countdown“. Auf den Weg zur Venus geht das Orchester nicht mit, sondern begleitet von großem Applaus von der Bühne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">   Sie wird die nächste Stunde von Siggi Schwarz und seinen vier Mitstreitern beherrscht. Und Rockklassikern von Chris Thompson, den „Beatles“, „Santana“, einem eigenen Song des Bandleaders und zwei Dauerohrwürmern von „Queen“. Dafür hat Siggi Schwarz den Repräsentanten schlechthin an seiner Seite. Sänger Sascha Lee hat schon beim Musical „We will rock you“ in Köln mitgewirkt. In Erinnerung daran intoniert er die Hymne „Bohemian Rhapsody“ und als Zugabe „We are the Champions“. Und Siggi Schwarz kann mit seinen unter die Haut gehenden Improvisationen nochmals zeigen, warum er es hierzulande mit jedem Rockgitarristen aufnehmen kann. Meisterlich lässt er in George Harrisons „While My Guitar Gently Weeps“ sein E-Instrument „weinen“. Auch er ist unter den Guten immer noch der Beste.  Daraufhin machen sich alle die Champions beseelt auf den Heimweg. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer </em>       </p>



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		<title>Von Himmel und Erde</title>
		<link>https://ostalb.net/von-himmel-und-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 12:07:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Faust, die Moldau, Friedensbringerin Venus und Magier Uranus – das und mehr erwartet das Publikum beim Sommerprojekt der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg. Tickets für die Konzerte im September gibt’s überall im Vorverkauf.  Bei den Konzerten stehen drei ganz besondere Werke auf dem Programm. Eröffnet wird der Abend mit einer der bedeutendsten deutschen Komponistinnen des 19. Jahrhunderts: [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Faust, die Moldau, Friedensbringerin Venus und Magier Uranus – das und mehr erwartet das Publikum beim Sommerprojekt der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg. Tickets für die Konzerte im September gibt’s überall im Vorverkauf. <br></strong>   Bei den Konzerten stehen drei ganz besondere Werke auf dem Programm. Eröffnet wird der Abend mit einer der bedeutendsten deutschen Komponistinnen des 19. Jahrhunderts: Emilie Mayer und ihrer kraftvollen „Faust-Ouvertüre“, die Gretchen in den musikalischen Mittelpunkt stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">   Mit „Die Moldau“ von Bedřich Smetana folgt eines der bekanntesten Werke der klassischen Musik, bevor zum Finale Gustav Holsts „Die Planeten“ erklingt. Die monumentalen Klangeffekte und die Fülle an Klangfarben machen die siebenteilige Orchestersuite zu einem Vorbild der Filmmusik des 20. Jahrhunderts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">   Das Sommerprojekt findet in Kooperation mit der Cappella Aquileia statt. So unterstützen Mitglieder des Orchesters der Opernfestspiele Heidenheim die Probenarbeiten des Nachwuchsorchesters und die Dozierenden der Streichinstrumente spielen bei den Konzerten mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">   Partner des Sommerprojekts sind der Ostalbkreis, Sparkassenstiftung Ostalb, Domotherm, die Widmann Stiftung und die Stadt Heidenheim.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konzerttermine</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Samstag,12.09.2026, 20.00 Uhr, Waldorfschule Heidenheim<br>Sonntag, 13.09.2026, 18.00 Uhr, Stadthalle Aalen<br>Samstag, 19.09.2026, 20.00 Uhr, CCS Schwäbisch Gmünd<br><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><u>Preise</u></strong>: Normalpreis 20 Euro; Kinder, Jugendliche, Studierende, Azubis 12 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">Foto: Holger Bewersdorf</p>
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		<title>Blödelbarde mit Hindernissen</title>
		<link>https://ostalb.net/bloedelbarde-mit-hindernissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 12:27:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Es sollte einer der vielen Höhepunkte im Veranstaltungsprogramm der Landesgartenschau in Ellwangen werden. Tatsächlich ist das Konzert von Helge Schneider Donnerstagabend knapp an einem Skandal vorbeigeschrammt. &#160;&#160;&#160;&#160;Warum? Zwischen sechs- bis siebentausend Helge-Fans haben sich schon eine Stunde vor Beginn in und vor der Sparkassen Heimatbühne versammelt. Prima Stimmung. Hörbar. Genau das ist das Problem. Der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Es sollte einer der vielen Höhepunkte im Veranstaltungsprogramm der Landesgartenschau in Ellwangen werden. Tatsächlich ist das Konzert von Helge Schneider Donnerstagabend knapp an einem Skandal vorbeigeschrammt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Warum? Zwischen sechs- bis siebentausend Helge-Fans haben sich schon eine Stunde vor Beginn in und vor der Sparkassen Heimatbühne versammelt. Prima Stimmung. Hörbar. Genau das ist das Problem. Der Blödelbarde und seine drei Instrumentalisten kommen mit ihrer Bühnentechnik gegen dieses Stimmengrundrauschen nicht an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Helge Schneider fängt dennoch an. Artig beginnt er mit einem Kompliment: „Das ist ein schöner Ort hier!“ Weniger gut gefallen ihm die „Lauter!“-Rufe.&nbsp;&nbsp;Eine Viertelstunde wird am Sound geschraubt. Seine Stimmung kippt. Er empfiehlt „Hörgeräte“ und meint schnippisch: „Jetzt habe ich keine Lust mehr!“ Er verschwindet mit seiner Truppe von der Bühne. Bahnt sich hier eine Katastrophe an?</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Er kommt dann doch nach langem Warten zurück, nachdem der Veranstalter das Publikum gemahnt hat, bitte leise zu sein. Das Grundrauschen bleibt, weil Sänger und Band rechts von der Bühne und draußen nach wie vor nur bruchstückhaft zu vernehmen sind. Dabei kann Helge Schneider doch so lapidar und larmoyant zugleich Geschichten aus dem wahren Leben erzählen. Hauptmotiv: Sie geht weg – und er bleibt allein mit seinen Sehnsüchten. Der permanente „Tanz auf dem Vulkan“ der Beziehungskiste. Zwischendurch genehmigt er sich und dem Publikum musikalisch ein „sexy Käsebrot“, denn es „ist ein gutes Brot“. Dann hat es nicht nur „gefunkt bei ihr“ sondern auch beim Publikum, als er seinen Klassiker „Katzenklo“ anstimmt. Auch „Aua!“ singt die Fangemeinde mit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HelgeSchneider_LGS_20260820_194542_Z8A_9575_HBewersdorf-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-23042" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HelgeSchneider_LGS_20260820_194542_Z8A_9575_HBewersdorf-1024x683.jpg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HelgeSchneider_LGS_20260820_194542_Z8A_9575_HBewersdorf-300x200.jpg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HelgeSchneider_LGS_20260820_194542_Z8A_9575_HBewersdorf-768x512.jpg 768w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HelgeSchneider_LGS_20260820_194542_Z8A_9575_HBewersdorf-1536x1024.jpg 1536w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HelgeSchneider_LGS_20260820_194542_Z8A_9575_HBewersdorf-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Helge Schneider bei der Landesgartenschau in Ellwangen: der Platz vor der Heimatbühne unterm Zeltdach war zu klein für die zahllosen Anwesenden.                                          (Fotos: Holger Bewersdorf)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bevor er mit „Fitze Fitze Fatze“ wieder etwas zum Mitsingen auspackt, zeigt der Multiinstrumentalist, warum er in der Jazzszene einen hervorragenden Ruf genießt. Mitbekommen haben das jedoch nur die ersten 20 Meter vor ihm und seiner Band. Wenn Helge Schneider jazzt, klappt das nur im Club oder geschlossenem Saal. Für ein Open Air ist der demnächst 71jährige nicht geschaffen. Außer wenn er auf dem Tenorsaxophon den „Mackie Messer“ aus Brechts „Dreigroschenoper“ bläst. Zum „Texas“ Song – „Das alles find ich scheiße“ – setzt er sich einen Hut auf und ans verstimmte Klavier. Motto: Ein bisschen verstimmt muss alles sein. Reim dich oder ich fress dich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Masche der banalen Alltagsbeobachtungen mit skurriler Pointe funktioniert auch auf seiner Tour 2026. Dafür nimmt er die „Ellebogen vom Tich“. Er zeigt den Ellebogen und seine Hand, die eine Wange streichelt bei seiner abschließenden Hommage an „Ellwangen, Ellwangen…“ Zuvor hat er noch „100.000 Rosen“ überreicht, ist allein am Strand unterwegs gewesen, hat eine Handpuppe die Ventile seiner „Trompete von Mexiko“ drücken lassen und sich sonst noch in seinem unermesslichen Liedgut getummelt. Gut geschmeckt hat auch das freche „Bonbon aus Wurst. Und Schluß!“ Wirklich Schluss ist dann mit der schon erwähnten Hommage an Ellwangen. Dem Publikum hat’s gut gefallen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer </em>      </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Vier Posaunen in Harmonie</title>
		<link>https://ostalb.net/vier-posaunen-in-harmonie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 13:14:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ist schon ein Erlebnis für Auge und Ohr, wenn sich in der barockisierten spätromanischen Basilika in Ellwangen Musik der Renaissance und des frühen Barocks mit diesem Raum vermählt. So geschehen jetzt beim Konzert des Posaunenquartetts OPUS 4 aus Leipzig mit Denny Wilke an der Orgel. &#160;&#160;&#160;&#160;Wo würden die vier Posaunisten des Gewandhausorchesters stehen, ist [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das ist schon ein Erlebnis für Auge und Ohr, wenn sich in der barockisierten spätromanischen Basilika in Ellwangen Musik der Renaissance und des frühen Barocks mit diesem Raum vermählt. So geschehen jetzt beim Konzert des Posaunenquartetts OPUS 4 aus Leipzig mit Denny Wilke an der Orgel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wo würden die vier Posaunisten des Gewandhausorchesters stehen, ist die erste spannende Frage in der gut besetzten Kirche. Sie haben sich für die Orgelempore entschieden. Das heißt, ihr sonorer Sound braust über die Köpfe der Zuhörerinnen und Zuhörer hinweg, die keinen Blickkontakt haben. Das schmälert den Genuss in keinster Weise. Eher schon die Menschen, die notgedrungen von der Blumenschau im Kreuzgang durch die Basilika zum Ausgang müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ihre Bläsermusik aus fünf Jahrhunderten eröffnen die Posaunisten und der Organist mit „Multiplicanti sunt“ von Ascanio Trombetti (1544-1590). Schon hier überzeugt der strahlende und doch weiche Klang der Barockposaunen im ausgewogenen Zusammenspiel mit der Orgel. Giovanni Pierluigi Palestrina (1525-1594), der „Fürst der Musik“ wie auf seinem Grab steht, darf mit seiner komplexen, klar strukturierten Musik nicht fehlen. Die Bläser aus Sachsen intonieren „Ecce veniet dies illa“. Bevor sie mit der für Bläser arrangierten geistlichen Chormusik „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ in den deutschsprachigen Raum starten, kann Denny Wilke mit dem fein ziselierten „Nöel en Tambourin“ sein großes Können als Organist solistisch zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/2-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-23037" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/2-1024x768.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/2-300x225.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/2-768x576.jpeg 768w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/2-1536x1152.jpeg 1536w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/2-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Musik aus fünf Jahrhunderten erklingt in der voll besetzten Basilika in Ellwangen.           (Fotos: Benjamin Leidenberger)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ein Fest für sich sind die vier Stücke von Aurelio Bonelli und Ludovico Grossi de Viadana, die um 1600 gelebt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Weil der Leiter des Ensembles, Jörg Richter, erkrankt ist, bringt Denny Wilke die Basilikaorgel mit J. S. Bachs „Toccata“ d-Moll wieder solo zum Klingen. Er zieht alle Register und lässt die Pfeifen jubilieren, dass es eine Freude ist. Auch „Carillon de Westminster“ aus der 3. Suite seiner „Pièces de fantasie“ lebt er mit kluger Registrierung zu einem Orgelfest aus. Beide Stücke zählen zu den Höhepunkten dieses Konzerts.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zwischen diesen beiden Kompositionen „singen“ die vier Posaunisten, bei denen Stefan Wagner von der sächsischen Bläserphilharmonie für Jörg Richter eingesprungen ist, den „Vespergesang“ op. 121 von Felix Mendelssohn Bartholdy – sehr harmonisch und innig. OPUS 4 verabschiedet sich mit einem wuchtig-hymnischen Stück von Richard Strauss anstelle des im Programm ausgedruckten „Canticum sacrum“ von Bernhard Krol, der Erkrankung von Jörg Richter geschuldet. Für den herzlichen Beifall des Publikums, das jetzt zu ihnen nach oben zur Orgelempore blickt, bedankt sich das Ensemble mit einem kurzen Bläserstück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wolfgang Nußbaumer&nbsp;&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Lohnt sich: Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau</title>
		<link>https://ostalb.net/lohnt-sich-treffpunkt-baden-wuerttemberg-auf-der-landesgartenschau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 14:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ostalbgeschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Sie wissen wollen, wie sich die Dialektgrenze zwischen Bühlerzell und Geifertshofen anhört, sollten Sie unbedingt den ersten Stock im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau in Ellwangen aufsuchen. Dort finden Sie noch weitere akustische Beispiele für Dialektunterschiede in der Region. Ferner führt die Ausstellung „Von weltberühmt zu regional beliebt“ in das weite Feld der Kleindenkmale [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie wissen wollen, wie sich die Dialektgrenze zwischen Bühlerzell und Geifertshofen anhört, sollten Sie unbedingt den ersten Stock im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau in Ellwangen aufsuchen. Dort finden Sie noch weitere akustische Beispiele für Dialektunterschiede in der Region. Ferner führt die Ausstellung „Von weltberühmt zu regional beliebt“ in das weite Feld der Kleindenkmale und die UNESCO-Welterbestätten Baden-Württembergs ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Linda Prier vom Landesamt für Denkmalpflege erläutert die unterschiedlichen Kleindenkmale, die sich noch am Wegesrand finden. Angefangen bei den Grenzsteinen bis zu den Sühnekreuzen, steinernen Ruhebänken und alten Bogenbrücken.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Fotos-A7III-LGS-RP-WelterbeBW-12.-August-2026-16.jpeg" alt="" class="wp-image-23029" style="width:640px;height:auto" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Fotos-A7III-LGS-RP-WelterbeBW-12.-August-2026-16.jpeg 640w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Fotos-A7III-LGS-RP-WelterbeBW-12.-August-2026-16-300x200.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Patrick Schumann erläutert anhand der Schautafeln die Bedeutung der UNESCO-Welterbestätten.  Das Bild oben zeigt Sabine Schanz-Kollmann (l.) und Linda Trier. Rechts eine Teilnehmerin. (Fotos: Fuzzi &amp; Fuzzi Medienproduktion GmbH) </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ihr Kollege Patrick Schumann öffnet den Blick anhand von Schautafeln auf die sieben UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg. Beispielhaft erwähnt seien das Zisterzienserkloster Maulbronn, der Obergermanisch-Raetische Limes, dem in Aalen ein Museum gewidmet ist, und die Höhlen- und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb im Ach- und Lonetal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Begrüßt hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Presseführung die Leiterin des Treffpunkts Baden-Württemberg, Sabine Schanz-Kollmar. Sie gehört zum Team von bwgrün.de, der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen. Der Treffpunkt Baden-Württemberg ist die offizielle Vertretung des Landes auf Landesgartenschauen und Gartenschauen in Baden-Württemberg und wird seit 1994 von bwgrün.de im Auftrag des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg organisiert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie man auch an diesem Ausstellungsbeispiel sieht, hat die LGS in Ellwangen neben dem Natur- und Veranstaltungserlebnis noch einiges an lohnenden Informationen zu bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer </em>   </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Poesie der Farben</title>
		<link>https://ostalb.net/die-poesie-der-farben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 13:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer es gerne hell hat, ist bei Waltraud Schwarz in besten künstlerischen Händen. Das Licht bestimmt in weiten Teilen die abstrakten Bildwelten der Aalener Künstlerin. Der Kunstverein Aalen zeigt zu ihrem 80. Geburtstag eine umfassende Retrospektive; darunter Arbeiten, die bisher noch nicht öffentlich zu sehen gewesen sind. Bei der Vernissage am Freitag werden selbst Stehplätze [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es gerne hell hat, ist bei Waltraud Schwarz in besten künstlerischen Händen. Das Licht bestimmt in weiten Teilen die abstrakten Bildwelten der Aalener Künstlerin. Der Kunstverein Aalen zeigt zu ihrem 80. Geburtstag eine umfassende Retrospektive; darunter Arbeiten, die bisher noch nicht öffentlich zu sehen gewesen sind. Bei der Vernissage am Freitag werden selbst Stehplätze zur Mangelware.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das „Zwischenspiel II“ zwischen den großen Ausstellungen des Kunstvereins macht mit dem Schaffen einer Künstlerin bekannt, „die ihr Leben der Kunst verschrieben hat“, wie die Vorsitzende Ines Mangold-Walter feststellt. Sie nimmt diese Kunstschau gleich zum Anlass, für die regionalen Initiativen und deren Kreativität „dringend mehr Förderung“ zu verlangen. Nicht, wie vom neuen Kultur-Staatsminister Weimer betrieben, die Fördermittel für Großprojekte wie die Wagner-Festspiele in Bayreuth zu verwenden. Nicht nur für sie ein „Angriff auf die Innovationskraft der Kunst“. Dafür erhält die Vorsitzende spontanen Beifall. Die Stadt Aalen lässt den Kunstverein mit seiner den Gemeinsinn fördernden Arbeit allerdings nicht im Regen stehen, wie die Leiterin des Kulturamtes, Karin Haisch, im Gespräch betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Neben einem großen Triptychon entlockt der Theremin-Virtuose Axel Nagel seinem magnetischen Instrument die Melodie des „Aquariums“ aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-&nbsp;Saëns. Dieses Gemälde kann man durchaus als diffuses Aquarium betrachten, in dem sich allerlei amorphe Kreationen tummeln. Ines Mangold-Walter interpretiert in ihrer Einführung das Bild indes als Landschaft; jedoch keine, die man verorten kann. Sie sieht in dieser „Poesie der Farben“ eher einen Zustand des Sehens und Beschreibens innerer Zustände. Dafür spricht die Komposition vieler Arbeiten. Das leuchtende Gelb kontrastiert Waltraud Schwarz mit blauen, roten und grünen Flächen. Behauptet sich in diesen Werken das Licht gegen die Dunkelheit? Die Hoffnung gegen die Dystopie?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="785" height="1024" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-785x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-23019" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-785x1024.jpeg 785w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-230x300.jpeg 230w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-768x1001.jpeg 768w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-1178x1536.jpeg 1178w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-1571x2048.jpeg 1571w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-scaled.jpeg 1963w" sizes="auto, (max-width: 785px) 100vw, 785px" /><figcaption class="wp-element-caption">Diesen Akt hat Waltraud Schwarz in einer Hängematte platziert.                              (Fotos: -uss)</figcaption></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie das Licht ist auch der Kontrast zwischen Hell und Dunkel für das Schaffen der Künstlerin signifikant. Diese Beobachtung beginnt bei den Radierungen und Gouachen, die noch unter dem Einfluss des großen hiesigen Malers Ernst Wanner entstanden sind, der viele Jahre an der VHS Aalen unterrichtet hat. Sie setzt sich über ihre Aktzeichnungen und -skizzen fort bis zu den aktuellen Werken, mit denen der Kunstverein in seiner Galerie drei Stockwerke bestückt hat. Dabei handelt es sich bei dieser Fülle nur um eine Auswahl. Bei Waltraud Schwarz paart sich die Kreativität offensichtlich mit immensem Fleiß und malerischer Leidenschaft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Künstlerin steht in der Tradition des französischen Impressionisten Claude Monet und des englischen Licht-Malers William Turner, wie Ines Mangold-Walter erläutert. Farbe wird zum Licht und Licht zur Farbe. Die Landschaft wird zum Empfindungsstück; es geht nicht mehr um gegenständliche Inhalte. Insofern sind ihre bemalten Würfel paradoxe Innovationen. Die Form fällt geometrisch auf; die Bilder, die sie trägt, sind jedoch abstrakt. Letztlich sind diese Würfel ein weiterer Beweis für ihre künstlerische Neugier, bildnerische Ideen umzusetzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wer also den weiten Weg vom Gegenstand in die Abstraktion verfolgen möchte, den Waltraud Schwarz seit den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts zurückgelegt hat, sollte sich für den Besuch ihrer Ausstellung im Kunstverein viel Zeit nehmen. Denn es gibt viel zu sehen. Eben auch Arbeiten, die bisher nicht öffentlich gezeigt worden sind, wie die Druckgrafiken und die Akte. Mit einem sich lohnenden, ausführlichen Blick auf diese Werkschau honoriert man auch einen „Herzenswunsch“ der Künstlerin: „Einmal hier im Kunstverein ausstellen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>Info: </strong>Die Ausstellung „Ein Leben mit der Kunst“ ist bis 13. 09. Mittwoch von 14 bis 17 Uhr, Donnerstag 16 bis 19 Uhr sowie Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage 10.30 bis 17 Uhr geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em></p>



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		<title>Musik verbündet sich mit Raum und Licht</title>
		<link>https://ostalb.net/musik-verbuendet-sich-mit-raum-und-licht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 11:28:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
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					<description><![CDATA[Olivia Trummer spielt und singt. (Fotos: Helmut Hientzsch)]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die EKM-Jazzkonzerte in der Gmünder Johanniskirche sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Sie sind vom gleichen hohen Niveau geprägt wie die übrigen Konzerte. Deshalb verwundert es nicht, dass dieser besondere Ort Freitagabend wieder voll besetzt gewesen ist, um mit dem Olivia Trummer Trio das Zusammenspiel von Musik, Raum und Licht zu erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Passend zum Motto des Festivals hat sich die singende Pianistin Gedanken über die „Balance“ gemacht. Man brauche viel Geduld, um sie zu erlangen. Ob Olivia Trummer mit dem russischen Kontrabassisten Makar Novikov und dem israelischen Schlagzeuger Amir Bresler viel Geduld aufbringen musste, um dieses ausgewogene Programm zusammen zu stellen, wissen wir nicht. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Denn zu verfolgen, wie dieses Trio virtuos auf dem schmalen Grat zwischen verschiedenen musikalischen Genres balanciert ist, war ungemein spannend. Begegnet sind sich die Drei ohnehin auf Augenhöhe. Nicht nur, weil sie gleich groß sind, sondern weil sie sich auch technisch und interpretatorisch das Wasser reichen können.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fast alle Stücke hat die grazile Frau selbst komponiert oder zumindest arrangiert. Wie „What the world needs now“ von Burt Bacharach, „My baby just cares for me“ von Walter Donaldson und zwei Interpretationen von Beethovenkompositionen. Gerade bei ihnen kommt ihr Rüstzeug als klassische Pianistin besonders gut zur Geltung. Anschlagskultur im Dienste sensiblen Hineinfühlens.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="675" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HIE_9319-2--1024x675.jpg" alt="" class="wp-image-22996" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HIE_9319-2--1024x675.jpg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HIE_9319-2--300x198.jpg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HIE_9319-2--768x506.jpg 768w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HIE_9319-2--1536x1012.jpg 1536w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/HIE_9319-2-.jpg 1972w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Trio von Olivia Trummer in Aktion in der Johanniskirche, umspielt vom Licht.                     (Fotos: Hartmut Hientzsch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu später Stunde hat das Trio sein Programm mit einem „Tagtraum“ mystisch verträumt eröffnet. Schon wenig später signalisieren vertrackte Rhythmen und Trummers Scatgesang ein genuines Jazz-Gen. Mit Musik kann man die Schwerkraft überwinden, erklärt sie. Wenn man so will, kann man die am Ende gut 90 Minuten dauernde Performance im Zustand der Schwerelosigkeit genießen. Zumindest ein Aspekt der Liebe, die sie in „Piece of love“ als Lösung und Ursprung vieler Probleme besingt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In die Liedermacherrolle schlüpft sie, als sie pfiffig und mit kritischem Unterton hinterfragt, was man mit „500 Millionen“ auf dem Konto machen könnte. Zuvor hat sie noch den zur derzeitigen Trockenheit passenden Song zum Besten gegeben: „Thirsty in the bathtub“ von ihrer 2022 erschienenen CD „For You“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie wichtig der Gleichgewichtssinn, die Balance ist, offenbart „Beethoven &amp; beyond“. Sie beginnt klassisch, um dann den großen Meister nach allen Regeln der Kunst zusammen mit ihren beiden Mitstreitern zu verjazzen. Novikov verwandelt sein voluminöses Instrument in höchsten Lagen in eine melodienselige Geige und Amir Bresler rührt mit den Besen ein pikantes Percussionmenu zusammen. „Wie die Zeit vergeht“, singt Olivia Trummer. Mit ihr viel zu schnell. Doch dann legt sie einen Stopp ein. Das Trio verharrt in aller Stille. Die Sekunden fließen dahin. Und das Publikum spielt mit. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Bis die Frau am Flügel das Mysterium der Stille wieder aufhebt und den „Eternal dance“ anstimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zwei Zugaben erklatscht sich das Publikum: „I’m Old Fashioned“ und quasi als Premiere „Anywhere“. Dieser Song ist noch auf keinem Tonträger zu hören. Olivia Trummers Dank gilt zum Schluss noch EKM-Intendant Klaus Stemmler für die Möglichkeit, hier auftreten zu dürfen. (Fotos: Hartmut Hientzsch)&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em>&nbsp;&nbsp;</p>



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		<title>A Cappella-Sternstunde</title>
		<link>https://ostalb.net/a-cappella-sternstunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 11:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz/Rock/Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[Fünf vor Sieben hat „Quintense“ den melancholischen deutschen Titel „Viertel vor Sieben“ angestimmt, der in einem Text von Reinhard Mey vorkommt. Dann war endgültig Schluss. Zuvor hatte das Quintett aus Leipzig a cappella das sonntägliche EKM-Konzert in der voll besetzten Wallfahrtskirche Hohenstadt zu einer Sternstunde ambitionierter Pop-Musik gemacht. 
    Die drei Männer und zwei Frauen haben nicht nur brillant gesungen, sondern auch noch Geschichten aus ihrem Leben erzählt, die zu den einzelnen Titeln gepasst haben. Ihren Trennungsschmerz nach einer in die Brüche gegangenen Beziehung hat Katrin Enkemeier erfolgreich mit Kuscheln in ihrem Bett bekämpft. „All I need“ von Jacob Collier haben die Fünf aus Leipzig dann angestimmt – „Alles, was ich brauche“.
   Alle sind musikpädagogisch tätig und damit alles andere als abgehoben. „Nahbar“ heißt das heute. Persönliches Erleben fließt in die kunstvollen Arrangements ein, deren Vielschichtigkeit einen staunen lässt. Manchmal klingen sie wie ein ganzes Orchester. Dann laufen der Bass Martin Lorenz und der Bariton Jonas Enseleit als virtuose Beatboxer zur Höchstform auf. 
    Ohnehin spielen sich die Fünf, die sich an der Musikhochschule in Leipzig kennengelernt haben, die musikalischen Bälle mit atemberaubender Leichtigkeit zu. Das beginnt mit dem Klassiker von Richard Rodgers „My Favorite Things“ und endet im ausgedruckten Programm mit „Friend in Me“ von „The Walls Group“. Wer möchte mit dieser Truppe nicht befreundet sein. (Um sie noch näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Blick auf ihre Website www.quintense.de)
    Eines der schönsten und berührendsten Stücke steht nicht im Programmheft. „Blackbird“ von Paul McCartney, in dem er die Diskriminierung einer schwarzen Frau in den USA thematisiert. Auch ein Stück über die Wichtigkeit von Achtsamkeit, das die beiden Frauenstimmen zwar innig, doch mit luftigem Timbre anstimmen, bevor sich die Beatboxer einschalten. Ein signifikanter „Human Error“. So der Titel eines weiteren Songs.
     Ohne Quiz geht bei „Quintense“ kein Auftritt über die Bühne. Ganz einfach. Sabrina Häckel ruft zwei Begriffe ins Publikum – und das antwortet mit dem, den es lieber mag. „Berg“ oder „Meer“. Ohne „Words“ geht’s halt nicht. Weshalb „Words“ von „The Real Group“ zwangsläufig auf dem Programm steht. „Another Day in Paradise“ von Phil Collins ist ebenso exquisit arrangiert und von Tenor Stefan Intemann interpretiert wie Alicia Keys‘ Song über einen Außenseiter: „Underdog“, oder „Brooklyn“ von Malinda mit dem 5/4-Takt als Herausforderung.
     „Iscariot“ der US-amerikanischen Indie-Rock-Band „Walk The Moon“ ist der einzige Titel mit biblischem Bezug. Das erklären sie fast schon entschuldigend, weil sie mit ihren Pop-Songs ja in einer Kirche auftreten. Noch ist es nicht Viertel vor Sieben, aber leider schon Zeit für die Zugaben. „Unwritten“ (Ungeschrieben) der britischen Sängerin Natasha Bedingfield und „Get together“ als „Extranummer“ stimmen sie an. Mit dieser A Cappella-Gruppe würde man sicher gerne nochmals zusammenkommen. Das verrät der herzliche Schlussbeifall deutlich. 

Wolfgang Nußbaumer      
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<p class="wp-block-paragraph">Fünf vor Sieben hat „Quintense“ den melancholischen deutschen Titel „Viertel vor Sieben“ angestimmt, der in einem Text von Reinhard Mey vorkommt. Dann war endgültig Schluss. Zuvor hatte das Quintett aus Leipzig a cappella das sonntägliche EKM-Konzert in der voll besetzten Wallfahrtskirche Hohenstadt zu einer Sternstunde ambitionierter Pop-Musik gemacht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die drei Männer und zwei Frauen haben nicht nur brillant gesungen, sondern auch noch Geschichten aus ihrem Leben erzählt, die zu den einzelnen Titeln gepasst haben. Ihren Trennungsschmerz nach einer in die Brüche gegangenen Beziehung hat Katrin Enkemeier erfolgreich mit Kuscheln in ihrem Bett bekämpft. „All I need“ von Jacob Collier haben die Fünf aus Leipzig dann angestimmt – „Alles, was ich brauche“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Alle sind musikpädagogisch tätig und damit alles andere als abgehoben. „Nahbar“ heißt das heute. Persönliches Erleben fließt in die kunstvollen Arrangements ein, deren Vielschichtigkeit einen staunen lässt. Manchmal klingen sie wie ein ganzes Orchester. Dann laufen der Bass Martin Lorenz und der Bariton Jonas Enseleit als virtuose Beatboxer zur Höchstform auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ohnehin spielen sich die Fünf, die sich an der Musikhochschule in Leipzig kennengelernt haben, die musikalischen Bälle mit atemberaubender Leichtigkeit zu. Das beginnt mit dem Klassiker von Richard Rodgers „My Favorite Things“ und endet im ausgedruckten Programm mit „Friend in Me“ von „The Walls Group“. Wer möchte mit dieser Truppe nicht befreundet sein. (Um sie noch näher kennenzulernen, empfiehlt sich ein Blick auf ihre Website&nbsp;<a href="http://www.quintense.de/" target="_blank" rel="noopener">www.quintense.de</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eines der schönsten und berührendsten Stücke steht nicht im Programmheft. „Blackbird“ von Paul McCartney, in dem er die Diskriminierung einer schwarzen Frau in den USA thematisiert. Auch ein Stück über die Wichtigkeit von Achtsamkeit, das die beiden Frauenstimmen zwar innig, doch mit luftigem Timbre anstimmen, bevor sich die Beatboxer einschalten. Ein signifikanter „Human Error“. So der Titel eines weiteren Songs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ohne Quiz geht bei „Quintense“ kein Auftritt über die Bühne. Ganz einfach. Sabrina Häckel ruft zwei Begriffe ins Publikum – und das antwortet mit dem, den es lieber mag. „Berg“ oder „Meer“. Ohne „Words“ geht’s halt nicht. Weshalb „Words“ von „The Real Group“ zwangsläufig auf dem Programm steht. „Another Day in Paradise“ von Phil Collins ist ebenso exquisit arrangiert und von Tenor Stefan Intemann interpretiert wie Alicia Keys‘ Song über einen Außenseiter: „Underdog“, oder „Brooklyn“ von Malinda mit dem 5/4-Takt als Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;„Iscariot“ der US-amerikanischen Indie-Rock-Band „Walk The Moon“ ist der einzige Titel mit biblischem Bezug. Das erklären sie fast schon entschuldigend, weil sie mit ihren Pop-Songs ja in einer Kirche auftreten. Noch ist es nicht Viertel vor Sieben, aber leider schon Zeit für die Zugaben. „Unwritten“ (Ungeschrieben) der britischen Sängerin Natasha Bedingfield und „Get together“ als „Extranummer“ stimmen sie an. Mit dieser A Cappella-Gruppe würde man sicher gerne nochmals zusammenkommen. Das verrät der herzliche Schlussbeifall deutlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em></p>
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		<title>Ganz nah dran: Jazz Lights 2026</title>
		<link>https://ostalb.net/jazz-lights-2026-913/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 13:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz Lights 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Denalane]]></category>
		<category><![CDATA[Myles Sanko]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Siggi Schwarz]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3661" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3661" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/88b3960361835836e444d41321daf95e.jpg" alt="Fotos: Peter Schlipf" class="caption" title="Authentisch und voll Energie: Joy Denalane." width="1024" height="683" />Authentisch und voll Energie: Joy Denalane.[/caption]<p>Die Jazz Lights 2026 in Oberkochen und auf der Kapfenburg zeigten sich auch in diesem Jahr erneut als facettenreiches Festival, das musikalische Vielfalt mit einer spürbaren Nähe zum Publikum verbindet.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp; &nbsp;Zwischen Nachwuchstalenten und international etablierten Künstlern entstand eine mitreißende Atmosphäre, die viele Abende über das reine Konzerterlebnis hinausgehen ließ.</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Beim Auftakt auf Schloss Kapfenburg wurde deutlich, wie lebendig und selbstbewusst sich die junge Jazzszene präsentiert. Das Linus Rebmann Trio stand exemplarisch für diese Entwicklung und überzeugte mit einer Mischung aus technischer Präzision und spürbarer Spielfreude. Seine&nbsp;Eigenkompositionen und neu interpretierten Standards entwickelten schnell eine eigene Dynamik. Zwischen fein ausgearbeiteten melodischen Linien und komplexen rhythmischen Strukturen entstand ein intensives Zusammenspiel. Im zweiten Teil des Abends brachte das Salsa-Ensemble der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart eine neue Energie auf die Bühne. Die Kombination aus treibender Percussion, prägnanten Bläsersätzen und sichtbarer Begeisterung der Musiker übertrug sich unmittelbar auf das Publikum.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong>Vertrautes neu interpretiert</strong></p>
<p>&nbsp; &nbsp;In der Hammerschmiede Köningbronn hat der Gitarrist Siggi Schwarz gezeigt, wie eindrucksvoll eine musikalische Würdigung sein kann, wenn sie eine eigene Handschrift trägt. Sein Projekt rund um die Musik von Carlos Santana zog über 300 Besucher an. Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass Siggi Schwarz den Spirit von Santana aufgegriffen und neu interpretiert hat. Gemeinsam mit seiner international besetzten Band verlieh er den bekannten Stücken eine eigene musikalische Handschrift. Klassiker wie „Black Magic Woman“ oder „Oye Como Va“ standen dabei gleichwertig neben späteren Songs – verbunden durch einen offenen Stil, der Latin-Rock, Blues und verschiedene musikalische Einflüsse stimmig zusammenbrachte. Das Zusammenspiel der Band wirkte kraftvoll und übertrug sich direkt auf das Publikum. Kräftige Rhythmen wechselten sich mit ruhigeren, gefühlvollen Passagen ab. Über mehr als zwei Stunden hinweg blieb die Spannung erhalten – getragen von großer Spielfreude und hoher musikalischer Genauigkeit.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3664" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf.jpg" alt="Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf.jpg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf-300x200.jpg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/Abb._3_Myles_Sanko_Peter_Schlipf-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp; &nbsp;Mit Myles Sanko erreichten die Jazz Lights einen emotionalen Höhepunkt. Sein Auftritt war ein intensives Erlebnis, das sich tief im Publikum verankerte. Mit „Let It Unfold“ stellte Sanko Themen wie persönliche Entwicklung und Selbstannahme in den Mittelpunkt. Seine warme unverkennbare Stimme verlieh den Songs eine unmittelbare Nähe, die sich durch den gesamten Abend zog. Besonders eindrucksvoll war die Balance zwischen musikalischer Exzellenz und authentischer Bühnenpräsenz. Die Band agierte als gleichberechtigtes Kollektiv, entwickelte Motive organisch weiter und schuf dynamische Spannungsbögen. Zwischen Soul, Jazz und subtilen Hip-Hop-Einflüssen entstand ein Klangbild, das modern und zugleich zeitlos wirkte. Der Funke sprang schnell über: Das Publikum wurde Teil des Geschehens, klatschte, sang mit und reagierte spürbar auf jede musikalische Nuance. Es entstand ein Miteinander, das den Abend über die Musik hinaus zu einem verbindenden Erlebnis machte. Standing Ovation zum Abschluss zeigten einmal mehr, wie Myles Sanko und seine Band das Publikum in ihren Bann gezogen haben..&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<strong>Musikalische Botschaften</strong></p>
<p>&nbsp; &nbsp;Den krönenden Abschluss des Festivals machte die stilprägende Künstlerin Joy Denalane in der nahezu ausverkauften Kulturkantine. Ihr gelang es, die besondere Atmosphäre in der Carl-Zeiss-Kulturkantine nochmals neu zu formen. Mit ruhiger Intensität eröffnete sie den Abend und zog das Publikum sofort in ihren Bann. Ihre Stimme erzählte Geschichten – von Identität, Herkunft und persönlichen Erfahrungen. Besonders in den Momenten, in denen sie zwischen kulturellen Einflüssen und Sprachen wechselte, wurde die Tiefe ihres künstlerischen Ausdrucks spürbar. Mit Songs wie „Alles leuchtet“, „Niemand“ und „Mamani“ begeisterte sie das Publikum. Was diesen Abend besonders machte, war die Authentizität. Denalane zeigte sich nahbar, reflektiert und zugleich voller Energie. Ihre Erzählungen über kreative Prozesse und bewusste Veränderungen verliehen dem Konzert eine zusätzliche Dimension. Als der Abend nach zwei Zugaben in gemeinsamen Momenten mit dem Publikum ausklang, blieb ein Eindruck, der nachhaltig wirkt.</p>
<p>pm&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
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<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Abb.2:&nbsp;Siggi Schwarz präsentierte in der Hammerschmiede in Königsbronn eine facettenreiche Neuinterpretation der Santana-Musik und zog das Publikum von Beginn an in seinen Bann. (Foto: Keydell)</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>Abb. 3:&nbsp;Zwischen Gefühl, Groove und Präsenz schuf Myles Sanko einen Abend, der das Publikum nachhaltig begeisterte. (Foto: Peter Schlipf)</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abb. 4: Die Verbindung aus musikalischem Ausdruck und persönlichen Erfahrungen machte den Auftritt von Joy Denalane zu einem besonderen Konzerterlebnis. (Foto: Peter Schlipf)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sam Kohn im Rathaus Aalen</title>
		<link>https://ostalb.net/sam-kohn-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:58:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Grafiker]]></category>
		<category><![CDATA[Maler]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus Aalen]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Kohn]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichner]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 14. März bis 3. Mai werden in der Galerie im Rathaus Aalen Arbeiten aus dem vielschichtigen Werk von Sam Kohn präsentiert.&#160;Sam Kohn war ein Geschichtenerzähler. Auch ein genauer Beobachter.&#160;Kunstinteressiert seit Kindesjahren, arbeitete er als Werber, Grafiker und seit 2009 als freischaffender Künstler. Seine Themen und künstlerischen Materialien waren breit gefächert. Inspiriert von der Natur, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3659" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/9f3dcf4ce584f4d829ed142041e43d1b.jpg" alt="" width="1024" height="512" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/9f3dcf4ce584f4d829ed142041e43d1b.jpg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/9f3dcf4ce584f4d829ed142041e43d1b-300x150.jpg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/9f3dcf4ce584f4d829ed142041e43d1b-768x384.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Vom 14. März bis 3. Mai werden in der Galerie im Rathaus Aalen Arbeiten aus dem vielschichtigen Werk von Sam Kohn präsentiert.&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Sam Kohn war ein Geschichtenerzähler. Auch ein genauer Beobachter.&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Kunstinteressiert seit Kindesjahren, arbeitete er als Werber, Grafiker und seit 2009 als freischaffender Künstler. Seine Themen und künstlerischen Materialien waren breit gefächert. Inspiriert von der Natur, von Reisen oder dem Alltag setzte er seine Bilder in Öl, als digitale Bearbeitungen, in Acryl oder als Comiczeichnungen um.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Seine Arbeiten lassen sich nicht auf eine Formensprache reduzieren. Vielmehr spielte Sam Kohn mit sichtlichem Vergnügen auf einer breiten stilistischen Klaviatur. Abstrakte Bildkompositionen finden sich ebenso wie impressionistisch anmutende Landschaften und figurative Bildelemente.&nbsp;Bereichernd für alle, die sich auf den Ideenreichtum und die künstlerische Sprache von Sam Kohn einlassen.&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Eine Auswahl seines künstlerischen Werks ist nun in der Galerie im Rathaus Aalen zu sehen.</span></p>
<p><strong><span style="font-size: 12pt;">Info:</span></strong> <span style="font-size: 12pt;">Montag bis Mittwoch, 8.30 bis 17 Uhr;</span><span>&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Donnerstag, 8.30 bis 18 Uhr;</span><span>&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Freitag, 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr;&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Samstag, 10 bis 13 Uhr;&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Sonntag, Feiertage, 14 bis 17 Uhr</span></p>
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