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	<title>Ausstellungen &#8211; ostalb.net</title>
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	<description>Kultur aus Ost-Württemberg</description>
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	<title>Ausstellungen &#8211; ostalb.net</title>
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		<title>Rätselreise durch Bildermärchen</title>
		<link>https://ostalb.net/raetselreise-durch-bildermaerchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 15:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jessica Rühmann]]></category>
		<category><![CDATA[Palais Adelmann Ellwangen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer zur Zeit ins Palais Adelmann in Ellwangen geht, betritt eine verwunschene Welt. Gestaltet hat sie die in Aalen lebende Künstlerin Jessica Rühmann. „Es war einmal…“ hat sie ihre wieder von Bernhard Maier kuratierte Ausstellung überschrieben. Inspiriert zu farbenfroher Malerei und Zeichnungen haben sie die von den Gebrüdern Grimm gesammelten Märchen. &#160;&#160;&#160;Bevor Jessica Rühmann ans [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wer zur Zeit ins Palais Adelmann in Ellwangen geht, betritt eine verwunschene Welt. Gestaltet hat sie die in Aalen lebende Künstlerin Jessica Rühmann. „Es war einmal…“ hat sie ihre wieder von Bernhard Maier kuratierte Ausstellung überschrieben. Inspiriert zu farbenfroher Malerei und Zeichnungen haben sie die von den Gebrüdern Grimm gesammelten Märchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bevor Jessica Rühmann ans Mikrofon tritt, um den zahlreichen Gästen ihre Arbeiten zu erläutern, raunt der Leiter des städtischen Kultur- und Presseamtes Dr. Anselm Grupp das Wort „verwunschen“. Und schon erklingt Klaviermusik, die sich diesem Wort widmet. Johannes Billich wird bei der Vernissage noch öfters zu seinen gelungenen spontanen Improvisationen in die Tasten greifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie schön. Eine Kunst assistiert der anderen. Warum Märchen? Für die Malerin „eine wahre Schatzkiste“. 2009 hat sich die gelernte Grafikerin selbständig gemacht. Grafik und Malerei sind Seelenverwandte. Logisch, dass sich Jessica Rühmann Pinsel und Palette zugewandt hat. 23 ihrer ÖL- und Acrylbilder sind im Palais zu sehen. Ferner diverse zwischen 2017 und 2025 entstandene Zeichnungen. Einige ihrer Skizzen sind Grundlagen für zwei der märchenhaften Gemälde. Eigentlich geht sie an die weiße Leinwand „intuitiv“ heran.&nbsp;&nbsp;Einfach mal einen Pinselstrich setzen. Doch wenn man figürlich malt, „wird dieser Ansatz schwierig“. Deshalb hat sie mit Skizzen angefangen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0533-1-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-23101" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0533-1-1024x768.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0533-1-300x225.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0533-1-768x576.jpeg 768w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0533-1-1536x1152.jpeg 1536w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0533-1-2048x1536.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf einem Büchertisch im ersten Obergeschoß ergänzen Märchenbücher die Märchenbilder.                    (Fotos: -uss)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zumal sie die zum Teil kaum bekannten Märchen gerne gegen den Strich bürstet. Das „Rotkäppchen“ ist bei ihr eine selbstbewusste junge Frau. Der böse Wolf steht ihr „Draußen im Walde“ nur schemenhaft gegenüber. Und auf dem Bild „fresh red cap“ blickt sie mit bloßem Oberkörper und der roten Kappe auf den langen Haaren den Betrachter und nicht das Tier an. Es gibt einiges auf ihren Bildern zu entdecken, das nicht den tradierten Erwartungshaltungen und Sehgewohnheiten entspricht. Zum Beispiel gesellschaftliche Kritik, wie sie andeutet: „Als Erwachsener Märchen zu lesen, eröffnet ganz neue Perspektiven.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Art, wie Jessica Rühmann diese umsetzt, gibt dem Betrachter seine Deutungshoheit. Diese Bildwelten zu interpretieren, ist ein Abenteuer für sich. Mit dem „Yellow Submarine“ zum „Wasser des Lebens“ abtauchen? Nur zu! Und dabei noch „Devil’s granny“ zuwinken („Der Teufel und seine Großmutter“), die im Treppenhaus giftgrüngelb auf einen herunterblickt. Oben warten auf einem Büchertisch noch einige Märchenbildbände aus den Beständen der benachbarten Stadtbibliothek.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Besucherinnen und Besucher sind indes nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Mitmachen eingeladen. Im Gartensaal wartet eine weiße Holzlilie darauf, bemalt zu werden. Die Aalener Künstlerkollegin von Jessica Rühmann, Waltraud Schwarz, hat den Anfang gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Info: Die Ausstellung ist bis 4. Oktober Do-So und am Tag der deutschen Einheit 14.30-17 Uhr geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer   </em>        </p>
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		<title>Hartung-Ausstellung endet</title>
		<link>https://ostalb.net/hartung-ausstellung-endet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 12:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[– Nach fünf erfolgreichen Monaten geht am Sonntag, 27. September, die Ausstellung „Hans Hartung und die deutsch-französische Freundschaft“ zu Ende, die unter der Schirmherrschaft des scheidenden französischen Generalkonsuls in Stuttgart Gaël de Maisonneuve stand. Nur noch eine Woche können Meisterwerke des Klassikers der Nachkriegsmoderne in Galerie im Prediger erlebt werden, bevor sie unter anderem zur Fondation [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">– Nach fünf erfolgreichen Monaten geht am Sonntag, 27. September, die Ausstellung „Hans Hartung und die deutsch-französische Freundschaft“ zu Ende, die unter der Schirmherrschaft des scheidenden französischen Generalkonsuls in Stuttgart Gaël de Maisonneuve stand. Nur noch eine Woche können Meisterwerke des Klassikers der Nachkriegsmoderne in Galerie im Prediger erlebt werden, bevor sie unter anderem zur Fondation Hartung-Bergman in Antibes zurückreisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">   Einen ersten Schwerpunkt legt die Ausstellung auf unbekanntere Werke Hans Hartungs aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, während dem der in Leipzig geborene Künstler in der französischen Fremdenlegion gegen Deutschland kämpfte und Bein verlor. Wie er diese traumatischen Erfahrungen in seinen von schwarzen Linien geprägten, abstrakten Gemälden verarbeitete, faszinierte ein Stuttgarter Sammlerehepaar besonders: Die Psychiater Greta und Ottomar Domnick die Werke Hartungs, der nach dem Krieg in Paris lebte, eine Wanderausstellung französischer abstrakter Kunst durch Deutschland zu organisieren. Ein diplomatischer Coup aus Liebe zur Kunst! Kraftvolle Spätwerke des Künstlers aus seinem letzten Lebensjahr, 1989, gleichzeitig einem Schicksalsjahr der europäischen Geschichte, schließen die Schau ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">   Besonders lebendig wurde die Ausstellung bei den Veranstaltungen aus dem Begleitprogramm. Die Eröffnung war gleichzeitig der Festakt zu 50 Jahren Städtepartnerschaft mit Antibes und wurde gemeinsam mit Ehrengästen aus der Partnerstadt gefeiert. Im Juli hielt die Leiterin der Sammlung Domnick in Nürtingen, Vera Romeu, einen Vortrag und stellte die These auf: „Kunst wirkt als Friedensinstrument“. Darin erzählte sie, wie auf dem neutralen Boden der Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg erste Begegnungen zwischen Menschen aus Frankreich und Deutschland stattfanden. „Kunst wirkte viel früher friedensstiftend als Diplomatie, Politik und Wirtschaft.“ Eine Erfahrung, die Hoffnung für aktuelle Konflikte schenkt.Auch sonst war das Interesse an der Ausstellung groß: Besucher und Besucherinnen reisten extra aus Berlin oder München an, darunter interessiertes Fachpublikum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">   Eine letzte Gelegenheit für eine öffentliche Führung bietet sich am Sonntag, 27. September, um 15 Uhr: Unter dem Titel „Ottomar Domnick und Hans Hartung – Kunst und Therapie“ geht die Kunsthistorikerin Romana Wojtynek am letzten Ausstellungstag besonders auf den Blick des Psychiaters Ottomar Domnick auf die abstrakte Malerei Hans Hartungs im Kontext der Nachkriegszeit ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eintrittspreise</strong>: Erwachsene 5,00 Euro / ermäßigt: 3,00 Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und Mitglieder des Museumsvereins: Eintritt frei</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Öffnungszeiten</strong>: Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–17 Uhr, Donnerstag 14–19 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11–17 Uhr</p>
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		<title>Die Poesie der Farben</title>
		<link>https://ostalb.net/die-poesie-der-farben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 13:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer es gerne hell hat, ist bei Waltraud Schwarz in besten künstlerischen Händen. Das Licht bestimmt in weiten Teilen die abstrakten Bildwelten der Aalener Künstlerin. Der Kunstverein Aalen zeigt zu ihrem 80. Geburtstag eine umfassende Retrospektive; darunter Arbeiten, die bisher noch nicht öffentlich zu sehen gewesen sind. Bei der Vernissage am Freitag werden selbst Stehplätze [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer es gerne hell hat, ist bei Waltraud Schwarz in besten künstlerischen Händen. Das Licht bestimmt in weiten Teilen die abstrakten Bildwelten der Aalener Künstlerin. Der Kunstverein Aalen zeigt zu ihrem 80. Geburtstag eine umfassende Retrospektive; darunter Arbeiten, die bisher noch nicht öffentlich zu sehen gewesen sind. Bei der Vernissage am Freitag werden selbst Stehplätze zur Mangelware.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das „Zwischenspiel II“ zwischen den großen Ausstellungen des Kunstvereins macht mit dem Schaffen einer Künstlerin bekannt, „die ihr Leben der Kunst verschrieben hat“, wie die Vorsitzende Ines Mangold-Walter feststellt. Sie nimmt diese Kunstschau gleich zum Anlass, für die regionalen Initiativen und deren Kreativität „dringend mehr Förderung“ zu verlangen. Nicht, wie vom neuen Kultur-Staatsminister Weimer betrieben, die Fördermittel für Großprojekte wie die Wagner-Festspiele in Bayreuth zu verwenden. Nicht nur für sie ein „Angriff auf die Innovationskraft der Kunst“. Dafür erhält die Vorsitzende spontanen Beifall. Die Stadt Aalen lässt den Kunstverein mit seiner den Gemeinsinn fördernden Arbeit allerdings nicht im Regen stehen, wie die Leiterin des Kulturamtes, Karin Haisch, im Gespräch betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Neben einem großen Triptychon entlockt der Theremin-Virtuose Axel Nagel seinem magnetischen Instrument die Melodie des „Aquariums“ aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-&nbsp;Saëns. Dieses Gemälde kann man durchaus als diffuses Aquarium betrachten, in dem sich allerlei amorphe Kreationen tummeln. Ines Mangold-Walter interpretiert in ihrer Einführung das Bild indes als Landschaft; jedoch keine, die man verorten kann. Sie sieht in dieser „Poesie der Farben“ eher einen Zustand des Sehens und Beschreibens innerer Zustände. Dafür spricht die Komposition vieler Arbeiten. Das leuchtende Gelb kontrastiert Waltraud Schwarz mit blauen, roten und grünen Flächen. Behauptet sich in diesen Werken das Licht gegen die Dunkelheit? Die Hoffnung gegen die Dystopie?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="785" height="1024" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-785x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-23019" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-785x1024.jpeg 785w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-230x300.jpeg 230w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-768x1001.jpeg 768w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-1178x1536.jpeg 1178w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-1571x2048.jpeg 1571w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/08/Schwarzakt-scaled.jpeg 1963w" sizes="(max-width: 785px) 100vw, 785px" /><figcaption class="wp-element-caption">Diesen Akt hat Waltraud Schwarz in einer Hängematte platziert.                              (Fotos: -uss)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie das Licht ist auch der Kontrast zwischen Hell und Dunkel für das Schaffen der Künstlerin signifikant. Diese Beobachtung beginnt bei den Radierungen und Gouachen, die noch unter dem Einfluss des großen hiesigen Malers Ernst Wanner entstanden sind, der viele Jahre an der VHS Aalen unterrichtet hat. Sie setzt sich über ihre Aktzeichnungen und -skizzen fort bis zu den aktuellen Werken, mit denen der Kunstverein in seiner Galerie drei Stockwerke bestückt hat. Dabei handelt es sich bei dieser Fülle nur um eine Auswahl. Bei Waltraud Schwarz paart sich die Kreativität offensichtlich mit immensem Fleiß und malerischer Leidenschaft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Künstlerin steht in der Tradition des französischen Impressionisten Claude Monet und des englischen Licht-Malers William Turner, wie Ines Mangold-Walter erläutert. Farbe wird zum Licht und Licht zur Farbe. Die Landschaft wird zum Empfindungsstück; es geht nicht mehr um gegenständliche Inhalte. Insofern sind ihre bemalten Würfel paradoxe Innovationen. Die Form fällt geometrisch auf; die Bilder, die sie trägt, sind jedoch abstrakt. Letztlich sind diese Würfel ein weiterer Beweis für ihre künstlerische Neugier, bildnerische Ideen umzusetzen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wer also den weiten Weg vom Gegenstand in die Abstraktion verfolgen möchte, den Waltraud Schwarz seit den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts zurückgelegt hat, sollte sich für den Besuch ihrer Ausstellung im Kunstverein viel Zeit nehmen. Denn es gibt viel zu sehen. Eben auch Arbeiten, die bisher nicht öffentlich gezeigt worden sind, wie die Druckgrafiken und die Akte. Mit einem sich lohnenden, ausführlichen Blick auf diese Werkschau honoriert man auch einen „Herzenswunsch“ der Künstlerin: „Einmal hier im Kunstverein ausstellen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>Info: </strong>Die Ausstellung „Ein Leben mit der Kunst“ ist bis 13. 09. Mittwoch von 14 bis 17 Uhr, Donnerstag 16 bis 19 Uhr sowie Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertage 10.30 bis 17 Uhr geöffnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wolfgang Nußbaumer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Steineflüsterer</title>
		<link>https://ostalb.net/der-steinefluesterer-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 15:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Habermann]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsgalerie Wasseralfingen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3645" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3645" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/904cf04bd99b7fdec4c9f8755ddb6a17.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Harald Habermann vor einigen seiner Aufnahmen in der Museumsgalerie." width="1024" height="720" />Harald Habermann vor einigen seiner Aufnahmen in der Museumsgalerie.[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">Harald Habermann – der Steineflüsterer, Blättergeist, Freund der Nacht; und das als Lichtbildner. Der in Aalen-Wasseralfingen lebende Fotograf ist mit allen fotografischen Wassern gewaschen.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp; Bevor er sein eigenes Studio eröffnet hat, ist er in der Modefotografie unterwegs gewesen. Hat mit viel Gespür im Auftrag von Triumph International abgelichtet, was für Frauen den Alltag schöner macht. Irgendwann hatte er dann keine Lust mehr, leicht bekleidete Models attraktiv in Szene zu setzen. Warum der Außenwirkung frönen, wenn der Blick auf das Innere, das sich nach außen wendet, so viel mehr Befriedigung verspricht. Wie im Porträt. Allerdings nicht im Keep-smiling-Modus sondern authentisch. Echte Gesichter, geprägt von den Spuren des Lebens.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Diesen Weg hat der Fotografenmeister weiter verfolgt, hinein in die Welt der Dinge. Gelandet ist er im Komposthaufen und im Steinbruch. Hier die welken Blätter, dort die harten Brocken. Damit er aus diesem Material die „Schönheit des Alltags“ destillieren konnte, musste er sich jedoch zuerst aus dem Korsett der fotografischen Regelhaftigkeit befreien. Musste den Homo ludens, den spielenden Menschen, in sich entdecken. Die kindliche Freude, die es macht, mit verschiedenfarbigen Taschenlampen einen gesichtslosen Stein in ein buntes Unikat zu verwandeln.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;„Das Schöne muss man auch sehen wollen“ steht auf einem der kleinen Schilder, mit denen er seine Ausstellung in der Museumsgalerie Wasseralfingen begleitet. Es ist sein Mantra, das in jedem Exponat aufscheint. Aufnahmen, die sich zu einer Poetik des Sehens addieren. In der Summe ist es pure Poesie, die einen in den lichten Ausstellungsräumen umfängt. Lieder und Melodien kommen einem in den Sinn. „Les Feuilles mortes“, die welken Blätter, beim Anblick der durch die Kunst der Ausleuchtung geadelten Objekte. Wo die Blätter sind, die der Wind von den Ästen gefegt hat, dürfen die Bäume nicht fehlen. Auch sie hat der Fotograf im Dunkel der Nacht mit genau dosiertem Lampenlicht zu einem mystischen visuellen Erlebnis gemacht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class=" size-full wp-image-3646" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0284.jpeg" alt="IMG_0284.jpeg" width="943" height="1024" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0284.jpeg 943w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0284-276x300.jpeg 276w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/03/IMG_0284-768x834.jpeg 768w" sizes="(max-width: 943px) 100vw, 943px" /></p>
<p><span style="font-size: 12pt;"></span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sieht man die farbigen Steine auf manchen Arbeiten wie Monolithen aus der Tiefe des Alls auftauchen, meint man als Begleitmusik „Also sprach Zarathustra“ wie in Stanley Kubricks „Odyssee im Weltraum“ zu hören. „Durch Licht werden Steine zum Leben erweckt“, erläutert Habermanns Text. Um diesen Schöpfungsakt zu leisten, muss der Fotograf mit mehreren Taschenlampen in einer Hand operieren, um das gewünschte – und erhoffte – Farbenspiel zu erzielen. Im Grunde eine simple Technik, die jedoch zu faszinierenden raumbildenden Resultaten führt. Habermanns Steine sind keine des Anstoßes; statt dessen stoßen sie einen dazu an, die Fantasie schweifen zu lassen, abzutauchen in einen Kosmos der Gefühle und raunender Geschichten, wie sie nur Steine erzählen können.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;„Nächtliche Impressionen von Wasseralfingen und Umgebung“ erwarten die Besucherinnen und Besucher im Plock-Saal. Eine Reverenz an sein Publikum vor Ort mit seinem versierten Spiel von Licht und Schatten im zielgenau fokussierten Motiv. Ein letztes Mal kommt dem Betrachter angesichts der Trias „Vergänglichkeit“ mit Friedhofmotiven eine Melodie in den Sinn. Bob Dylans „Tombstone Blues“, sein Grabstein-Blues. Ein innerer Zusammenhang lässt sich in diesem Falle jedoch auf keinen Fall herstellen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>Info:</strong> Die Ausstellung ist bis 17. Mai Freitag, Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr zu sehen (außer Karfreitag).&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="font-size: 12pt;">Wolfgang Nußbaumer</span></em></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">(11.03.2026)&nbsp;</span></p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönheit des Alltags</title>
		<link>https://ostalb.net/schoenheit-des-alltags-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 15:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bund für Heimatpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerhaus Wasseralfingen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Habermann]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<img class=" size-full wp-image-3635" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/02/8d7d615a68d2ad1b0beadd8091ab5b84.jpg" alt="" width="683" height="1024" /><p><span style="font-size: 12pt;">Mit einem sensiblen Blick für das Unscheinbare lädt der Fotograf Harald Habermann dazu ein, den Alltag neu zu entdecken. Die Ausstellung „Schönheit des Alltags“ ist vom 21. Februar bis 17. Mai in der Museumsgalerie im Bürgerhaus Wasseralfingen zu sehen.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp; Gezeigt werden eindrucksvolle Fotografien, die das Verborgene sichtbar machen und vertraute Motive in einem neuen Licht erscheinen lassen. Die Ausstellung wurde von Harald Habermann und Cornelia Henne-Braathen kuratiert.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Die Leidenschaft von Harald Habermann gilt dem Alltäglichen und oft Übersehenen. In seinen Fotografien widmet er sich dem Unscheinbaren und entdeckt darin immer wieder Neues. Ihn fasziniert es, Vertrautes aus ungewohnten Perspektiven zu betrachten und Details sichtbar zu machen, die im Alltag leicht aus dem Blick geraten.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Mit Aufnahmen von Bäumen, Herbstblättern, Steinen sowie eindrucksvollen Nachtmotiven führt Habermann die Betrachtenden aus ihrer gewohnten Wahrnehmung heraus. Seine Fotografien eröffnen neue Sichtweisen, regen zum Nachdenken an und lassen zugleich Raum für Ruhe und Träumerei. Viele seiner Werke tragen eine meditative Qualität in sich und laden dazu ein, sich auf eine stille, inspirierende Bildreise einzulassen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Harald Habermann absolvierte seine Fotografenausbildung bei der Firma Foto Baur in Aalen mit dem Schwerpunkt Industrie- und Werbefotografie. Es folgten Tätigkeiten im Werbestudio Döbbelin in Schwäbisch Gmünd mit Fokus auf Werbe- und Foodfotografie sowie die Meisterprüfung im Fotografenhandwerk in Stuttgart. Weitere berufliche Stationen führten ihn zu Triumph International nach München, wo er im Bereich Modefotografie für Wäsche, Nacht- und Freizeitbekleidung tätig war. Anschließend eröffnete er sein eigenes Fotostudio „Photographie Habermann“ in Aalen-Wasseralfingen, in dem er sich der Werbefotografie, Charakterportraits und der künstlerischen Fotografie widmet.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Kodak-Kalenderausstellung in Stuttgart präsentiert sowie in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt, darunter in der Museumsgalerie Wasseralfingen, beim Kunstverein Aalen, im Ostalb-Klinikum Aalen, im Schloss Fachsenfeld, in der Schloss-Scheune Essingen und im Rathaus Bopfingen. Zudem realisierte er mehrere Fotoprojekte, darunter „Menschen auf der Straße“ über jugendliche Obdachlose, das Projekt „Boulevard Ulmer Straße – DER AUGENBLICK“ sowie den Bildband „Gleißendes Dunkel“, der Einblicke in das Leben der Wachkomaklinik Bopfingen gibt.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Zur Vernissage am Freitag, 20. Februar, um 19 Uhr im Bürgersaal des Bürgerhauses Wasseralfingen, Stefansplatz 5, laden der Bund für Heimatpflege Wasseralfingen, die Stadt Aalen und das Bezirksamt Wasseralfingen ein. Ortsvorsteher Josef A. Fuchs spricht ein Grußwort, die Einführung in die Ausstellung übernimmt Günter Schneider. Den musikalischen Rahmen bildet Pianist Claus Wengenmayr.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>&nbsp; &nbsp; Info:&nbsp;</strong></span><span style="font-size: 12pt;">„Schönheit des Alltags“,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Fotografien von Harald Habermann;&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Ausstellung in der Museumsgalerie im Bürgerhaus Wasseralfingen;&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Öffnungszeiten:&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">21. Februar bis 17. Mai 2026,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">jeweils von 14 bis 18 Uhr,&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Karfreitag geschlossen.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine einzigartige Tradition</title>
		<link>https://ostalb.net/eine-einzigartige-tradition-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2026 14:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA["Der Pennäler Schnitzelbank"]]></category>
		<category><![CDATA["Schwarze Schar"]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Anselm Grupp]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Palais Adelmann]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtarchivar Remmele]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Ziora]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostalbpresse.de/eine-einzigartige-tradition-3/</guid>

					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3615" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3615" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/02/2a0df9277911439bde7e4716ad3762e7.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Stadtarchivar Christoph Remmele erläutert den zahlreichen Gästen, unter ihnen der Fotograf Tom Zora (mit dem orangefarbenen Pulli), die schriftlichen Dokumente. der Ausstellung." width="1024" height="756" />Stadtarchivar Christoph Remmele erläutert den zahlreichen Gästen, unter ihnen der Fotograf Tom Zora (mit dem orangefarbenen Pulli), die schriftlichen Dokumente. der Ausstellung.[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">Zum 175jährigen Bestehen „Der Pennäler Schnitzelbank“ zeigt eine Ausstellung im Palais Adelmann in Ellwangen Aufnahmen des Aalener Fotografen Tom Ziora, originale Aktenstücke aus der Zeit um 1900 und Malerei von Erich Pörner.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;„Wir wissen das, was wir wissen dürfen“. Mit dieser Feststellung hat der Leiter des städtischen Kulturamtes, Dr. Anselm Grupp, auf ein Wesensmerkmal der „Schwarzen Schar“ hingewiesen. Deren Anonymität. Niemand – oder fast niemand – weiß, wer sich hinter den schwarzen Masken der Dominos verbirgt, deren Ursprünge immer noch im Dunkeln liegen. „Eine einzigartige Tradition“ rühmt Grupp diese älteste Fastnachtsgruppierung der Stadt.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Für ihn als Fotografen seien die schwarzen Gesellen schon immer von besonderem Interesse gewesen. Von den Hunderten seiner Schwarzweiß-Aufnahmen hat er an einer Wand in der Eingangshalle eine Auswahl arrangiert. Sie zeigen den zeitlosen Charakter der Truppe, zumal sie keine Jahresangaben enthalten. Für Ziora verhindert die Vermummung nicht die Individualität ihrer Träger. Sie kommt durch deren Augen zum Ausdruck, die durch die Maskenschlitze funkeln. Ergänzt werden die dokumentarischen Momentaufnahmen durch einige große Formate, die der Fotograf vor und im Palais aufgenommen hat. Ästhetik im Detail. Und diese Augen. Für ihn sind seine Bilder ein Beitrag dazu, die Wurzeln einer sehr wichtigen Tradition zu erhalten.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Der große Unterschied zu den in weiße Kapuzengewänder gekleidete Mitglieder des auch in Deutschland organisierten rassistischen Ku-Klux-Klans besteht darin, dass „Der Pennäler Schnitzelbank“ Ausdruck der freien Meinungsäußerung, Aufdecker lässlicher Sünden am und im Gemeinwesen und pointierter Kritiker der Obrigkeit ist.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3616" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0246.jpeg" alt="IMG_0246.jpeg" width="1024" height="865" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0246.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0246-300x253.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0246-768x649.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Vier &#8222;Ritter der Goldenen Sau&#8220; fachsimpeln an einer der Vitrinen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;"> &nbsp;&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Enge Verbindungen zu den „Schnitzelbänklern“ dürften die beiden Schülerverbindungen des Gymnasiums um 1900 gehabt haben, über die Stadtarchivar Christoph Remmele in den Tiefen des städtischen Archivs und bei privaten Fastnachtern einiges ausgegraben hat. In einer von mehreren Vitrinen sind die handgeschriebenen Statuten der „Arminia“ und eine auf 1916/17 datierte Aufnahme der „PV Arminia“ mit Namensregister zu sehen. Die verbotenen Verbindungen seien von Rektoren und Lehrern „bis aufs Messer bekämpft“ worden. Bei den Wirten hingegen waren die bierseligen Pennäler aus verständlichen Gründen gerne gesehen. Wurden sie erwischt, hagelte es harte Strafen bis zum Schulverweis. „Es war schön – aber eben auch gefährlich“, meint Remmele schmunzelnd.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Ergänzt werden die Dokumente mit Bildern der „Schwarzen Schar“ des Malers Erich Pörner. Fotos und die originalen Aktenstücke lieferten den zahlreichen Vernissagegästen viel Stoff zum Schauen und Reden.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;"><strong>Info:&nbsp;</strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Jubiläum ist eine „blackbox“ mit Ziora-Fotografien herausgekommen, die in der Ausstellung und in der Tourist-Info erworben werden kann. Erhältlich ist im städtischen Kulturamt auch noch das zum 150jährigen Bestehen erschienene Buch „geheimsache schnitzelbank“. Die Ausstellung ist am 7./8./11./14. und 15.2. jeweils von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><em>Wolfgang Nußbaumer</em> &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</span></p>
<p>(06.02.2026)</p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Die Stadt, in der er zuhause war</title>
		<link>https://ostalb.net/die-stadt-in-der-er-zuhause-war-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 13:56:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[100. Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Zeller]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Maier]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Heinz Knoedler]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Heinz Knoedler-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Kuratorium]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3592" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3592" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/01/2be14c7bf5e582e3d07cf6fdbe198e16.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Gut besucht war die Vernissage in den ehemaligen Wohn- und Atelierräumen von Karl Heinz Knoedler und seiner Frau Anni im Ellwanger Schloss." width="1024" height="741" />Gut besucht war die Vernissage in den ehemaligen Wohn- und Atelierräumen von Karl Heinz Knoedler und seiner Frau Anni im Ellwanger Schloss.[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">Zum 100. Geburtstag von Karl Heinz Knoedler zeigt die nach ihm benannte Stiftung in der ehemaligen Wohnung mit Atelier im Schloss Ellwangen Arbeiten, in denen er sich mit „seiner Stadt“ beschäftigt hat.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Der in Ludwigsburg geborene Künstler ist nach Kriegsgefangenschaft und Kunststudium in Stuttgart der Liebe wegen nach Ellwangen gekommen, wo er 1953 seine Frau Anni Zeller kennengelernt hatte. Zwei Jahre später haben die beiden geheiratet. Sie ist zu einer entscheidenden Konstante in seinem Leben geworden. „Ohne Anni würden wir das heute hier nicht so sehen“, hat die Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung, Annette Zeller, deren Einfluss gewürdigt.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Bis zu seinem Tod am 2. November 2000 hat Karl Heinz Knoedler als Maler, Bildhauer und Grafiker ein umfangreiches Werk geschaffen. Seine Kunst im öffentlichen Raum, wozu in Ellwangen allein mehrere Brunnen und Plastiken zählen, ist vor allem in den Siebzigerjahren entstanden. Ein Betongeviert auf dem Friedhof in Stödtlen und die künstlerische Gestaltung des Ellwanger Wellenbades markieren den Endpunkt der fruchtbarsten Phase des Künstlers mit Arbeiten im öffentlichen Raum. Während diese plastischen Kreationen jedermann zugänglich sind, wäre die aktuelle Ausstellung im Schloss nicht ohne die Bereitschaft zahlreicher Leihgeber möglich gewesen, ihre Bildschätze herauszurücken. Ihnen hat Annette Zeller ausdrücklich gedankt.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;„Die Türme, die Häuser, das Flair der Stadt – immer erkennbar, doch jeder Fotografie überlegen“, wirft Zeller einen Blick auf die überwiegend kleinformatigen Bilder. „So sind es Farben des inneren Auges, aufstrebende Türme und wogende Dachlandschaften, festgehalten mit kräftigem oder feinem Pinselstrich“. Es sind sehr atmosphärische, genau beobachtete Sujets, die jedoch ohne idyllischen Zuckerguss erfreuen. Mit einem Hinweis, die den gesellschaftlich engagierten Künstler charakterisiert, greift Annette Zeller über die Beschaulichkeit der Stadtbilder hinaus: „Er sendet mit seinen Arbeiten Botschaften, die noch immer aktuell sind“. Botschaften gegen den Krieg, gegen den verantwortungslosen Umgang mit Technik, gegen die Zerstörung der Umwelt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3593" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0211.jpeg" alt="IMG_0211.jpeg" width="1024" height="812" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0211.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0211-300x238.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2026/01/IMG_0211-768x609.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Eine Lilienplastik und ein großformatiges Bild vom Kirchplatz mit Marktständen als klar strukturierter Blickfang.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Der Kurator der Ausstellung, Bernhard Maier, schlägt den Bogen zwischen „mit großer Linearität“ gemalten großformatigen Ellwangenbildern und Knoedlers Mitte der Sechzigerjahre entstandenen „wilden“ abstrakten Gemälden. Klar konturierte Arbeiten wie „Markt auf dem Kirchplatz“ von 1958 sieht er noch von der Begegnung mit dem französischen Maler Fernand Léger in Paris inspiriert. Schließlich erinnert Maier noch an Knoedlers Lust am Material, die er im Beton ebenso auslebt wie in Glasfenstern oder der Herstellung von Schmuck, den die zahlreichen Vernissagegäste in einer Vitrine betrachten können.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Ein besonderes Schmankerl hat der Leiter des städtischen Kulturamtes, Dr. Anselm Grupp, mitgebracht; ein Interview des Süddeutschen Rundfunks mit Knoedler von 1953. Darin postuliert der 27 Jahre alte Künstler: „Kunst darf niemals nach dem Zeitgeist schielen!“ Diese Maxime hat er sein Leben lang beherzigt. Grupp kündigt noch an, dass die Stiftung verschiedene Projekte wie einen Flyer und die Digitalisierung von Arbeiten in Angriff nehmen werde. Und vielleicht könne man aus Filmmaterial über Knoedler noch einen kleinen Film zusammenbauen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Für die passende Musik haben in bewährter Weise der Saxophonist Christian Bolz und der Gitarrist Tobias Knecht gesorgt.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Info&nbsp;</span><span style="font-size: 12pt;">Die Ausstellung zum 100. Geburtstag von Karl Heinz Knoedler „Ellwangen. Seine Stadt“ ist bis 8. Februar 2026 Samstag und Sonntag von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Umfassend über das Werk des Künstlers informiert das Buch „Karl-Heinz Knoedler – Kreativität im Widerspruch. Stationen einer Handschrift“, erschienen 2001. Weitere Infos unter <a href="https://www.kh-knoedler.de&nbsp;">www.kh-knoedler.de&nbsp;</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><em>Wolfgang Nußbaumer &nbsp;</em>&nbsp;</span></p>
<p>(17.01.2026)</p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Drei Generationen Baumhauer</title>
		<link>https://ostalb.net/drei-generationen-baumhauer-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 14:56:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baumhauer]]></category>
		<category><![CDATA[Museum im Prediger]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schwäbisch Gmünd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostalbpresse.de/drei-generationen-baumhauer-3/</guid>

					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3555" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3555" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/12/84ef883c22b32e884841cc9314bfd3f2.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="OB Richard Arnold und die beiden Künstlerinnen  Monika und Regina Baumhauer vorneweg, betreten die Vernissagegäste die Ausstellungsräume." width="915" height="1024" />OB Richard Arnold und die beiden Künstlerinnen  Monika und Regina Baumhauer vorneweg, betreten die Vernissagegäste die Ausstellungsräume.[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">2026 feiert das Museum im Prediger seinen 150. Geburtstag. Vorfreude auf dieses Jubiläum als ältestes Kunstgewerbemuseum im deutschen Südwesten weckt bereits die Ausstellung „Drei Generationen Baumhauer“.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Sie ist am Sonntagvormittag vor voll besetztem Saal eröffnet worden. Ein Beweis, wie sehr diese Künstlerfamilie in der Stadtgesellschaft der Stauferstadt Schwäbisch Gmünd verwurzelt ist.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Für Oberbürgermeister Richard Arnold ist diese Vernissage „ein großer Gmünder Moment“. Einen weiteren kündigt er mit einer Ausstellung über das Schaffen als Bernstein- und Elfenbeinschneider von Christoph und Johann Michael Maucher, die beide in Gmünd das Licht der Welt erblickt haben, im Barock an. Doch bevor eine große Vergangenheit im Museum einzieht, verdient Kunst der Gegenwart großes Publikumsinteresse. Museumsleiter Dr. Max Tillmann will mit den beiden Ausstellungen den ideellen und materiellen Inhalt seines Hauses würdigen. Regionale und internationale Resonanz sieht er bei Christoph Maucher mit dessen Wirken einst in Danzig gegeben und bei Regina Baumhauer mit ihren Schaffensjahren in New York.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Zur Präsentation der Baumhauerkunst merkt Tillmann an, man habe viel Wert darauf gelegt, „den Kunstwerken Raum und Luft zu lassen“. Das bedeutet, sich in der Zahl der Exponate zu beschränken und vor allem für das Schaffen exemplarische Stücke zu berücksichtigen. Die Grafiken und Zeichnungen des Großvaters, der nach der Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg als selbstständiger Designer sein kärgliches Brot verdient hat, dürften schon deshalb große Aufmerksamkeit finden, weil sie noch nie öffentlich gezeigt worden sind. Sie vermitteln eine Ahnung davon, dass Alois Baumhauer sein Kunstgen weitergegeben hat, wie Tillmann mutmaßt. Neben seinen figurativen Arbeiten weist vor allem die atmosphärisch dichte Zeichnung „Blick auf den Stuifen“ auf eine handwerklich und gestalterisch hohe Potenz hin.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3557" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/12/IMG_0173.jpeg" alt="IMG_0173.jpeg" width="1024" height="730" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/12/IMG_0173.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/12/IMG_0173-300x214.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/12/IMG_0173-768x548.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Vernissagegäste vor einer Wand mit Malerei von Regina Baumhauer.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Die ehemalige Leiterin des Museums, Dr. Monika Boosen, charakterisiert kurz und prägnant Leben und Schaffen von Opa, Vater und Enkelinnen. Alle vier beschäftigen sich mit der menschlichen Figur. Sepp Baumhauer und seine Töchter haben daneben auch namhafte Arbeiten für den kirchlichen Raum geschaffen. Die mit Sinn für innere und gestalterische Zusammenhänge und Kontraste gehängte und platzierte Schau der Exponate vermittelt eine beachtliche Vielfalt an künstlerischen Handschriften. Monika Baumhauers Skulpturen und Gemälde zeigen, dass sie sich vom Schaffen des Vaters und der jüngeren Schwester hat inspirieren lassen. Sepp Baumhauers plastische Werke künden von einem bildhauerischen Monolithen. Und dass jeder gute Bildhauer auch ein begabter Zeichner ist, wird ebenfalls dokumentiert.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Regina Baumhauer kennt man vor allem als Malerin, die dem Medium neue Perspektiven eröffnet hat. Ihre „Open letters“ haben mit ihren historischen und gesellschaftlichen Bezügen ikonografischen Charakter. Die kleinformatigen Modelle eines Kreuzweges weisen sie auch als sensible Bildhauerin aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Ansonsten gilt für alle Besucherinnen und Besucher dieser weitgespannten Werkschau, was Regina Baumhauer über ihr Empfinden bei der Vernissage gesagt hat, die von dem Pianisten Alexander Konrad musikalisch akzentuiert worden ist: „Wir können uns glücklich schätzen, hier zu sein.“</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;<strong> &nbsp;Info:</strong> Die Ausstellung ist bis 26. Juli 2026 Di-Fr 14-17 Uhr, Sa/So/Feiertage 11-17 Uhr geöffnet;&nbsp;<a href="http://www.museum-galerie-fabrik.de/" target="_blank" rel="noopener">www.museum-galerie-fabrik.de</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><em>Wolfgang Nußbaumer. &nbsp;&nbsp;</em></span></p>
<p>(01.12.2025)</p>
<p><span style="font-size: 12pt;"><em>&nbsp;</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elementares Erlebnis</title>
		<link>https://ostalb.net/elementares-erlebnis-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 17:08:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[ELEMENTAR]]></category>
		<category><![CDATA[Ines Mangold-Walter]]></category>
		<category><![CDATA[Kathrin Rank]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstverein Aalen]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Lottje]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Roewer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostalbpresse.de/elementares-erlebnis-3/</guid>

					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3550" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3550" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/416926cb371698fe960375edd64535dd.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Kathrin Rank erläutert im "Artist-Talk" mit Petra Lottje, Susanne Roewer und der KV-Vorsitzenden Ines Mangold-Walter das Ausstellungskonzept der drei Künstlerinnen.  " width="1280" height="849" />Kathrin Rank erläutert im [/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">„Jeder Raum ist ein Gesamtkunstwerk“, schwärmt die Vorsitzende des Kunstvereins Aalen, Ines Mangold-Walter, angesichts der Arbeiten dreier Künstlerinnen aus Berlin.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Petra Lottje, Kathrin Rank und Susanne Roewer haben die Räume auf drei Etagen für ihre Ausstellung &#8222;ELEMENTAR&#8220; selbst mit Malerei, Skulptur, Zeichnung und Video gestaltet.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Für das kunstvolle Ergebnis hat die Malerin Kathrin Rank eine einfache Erklärung: „Wir arbeiten wahnsinnig gut zusammen“. Das ist alles andere als selbstverständlich. Bildende Künstlerinnen und Künstler sind in der Regel Einzelkämpfer. Was ihre Kunst betrifft, sind sie es auch in diesem Fall. Weil jedoch die Kommunikation funktioniert und die Chemie stimmt, können sie ihre so unterschiedlichen Werke zu einem spannungsvollen Ganzen kombinieren.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Gibt es einen roten Faden? Was sagen die drei Frauen bei der Vernissage. Kathrin Rank legt Wert darauf, dass ihre zumeist großformatigen Arbeiten „keine Ideologie der Romantik“ vertreten. Obwohl einem bei einigen Werken wegen der dominierenden Gestalten über dem Wellenmeer Caspar David Friedrich in den Sinn kommt. Sie verfügt über eine breite Palette, wobei die besten Stücke die farblich reduzierten sind.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Petra Lottje „hat es ganz leicht. Papier ist immer da.“ Ihr Werkstoff ist auch ganz leicht. Deshalb kann sie raumgreifende Collagen damit schaffen. Durchaus mit kleinen technischen Mängeln. Aber das ist Absicht. Perfektion könnte von der Botschaft der „kleinen Augenblicke“ ablenken, die sich in den Arbeiten verbergen. Wie Ines Mangold kann man in den häufig ironisch grundierten Zeichnungen „ganz viel Emotionalität“ erkennen. Prototypen dafür sind ihre Märchenfiguren, gezeichnet mit Acryl auf Papier.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3553" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0157.jpeg" alt="IMG_0157.jpeg" width="1024" height="768" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0157.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0157-300x225.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0157-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">Zwei Werke von Susanne Roewer. &#8222;Gulliver horizontal&#8220; mit Gestell steht vor dem Werk &#8222;Navigation in the Waters of Reason&#8220; (Farbe auf Autoblech).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Susanne Roewer betont, dass sie alle keine Konzeptkunst im Sinn haben. Ihre eigenen Arbeiten „müssen in sich funktionieren“. Wie das „Lichtpendel“ auf Etage 3. Die Frau, die auch Eisen im Brennofen schmilzt, um es in Kunst zu recyclen, hat offensichtlich ein Faible für technische Konstruktionen. Gerne kombiniert sie auch Metall und Glas. Ein Bronzebein balanciert auf den Zehenspitzen eine Glasform (im 1. Stock). In ihren so unterschiedliche Arbeiten kann man viel hintergründigen Witz entdecken. Ein Metallteil hämmert gegen einen Türrahmen, eine Leuchte mit zappelndem Lichtstrahl nervt.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Doch man kann sich im gleichen Raum auf Etage 4 mit einer großen Videoinstallation („Butterfly“) von Petra Lottje beruhigen, die zwei Schmetterlinge über die Leinwand gaukeln lässt. Im Gegensatz zu diesen beiden bewegt sich das Paar auf der Videoinstallation „Timecode“ ganz langsam aufeinander zu. Es lohnt, sich diesem emotionalen Prozess anzuvertrauen. Nach dem Gang durch die Ausstellung stimmt man Kathrin Rank ohne Abstriche zu: „Wir haben Stimmungsräume geschaffen“.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>Info:</strong> Die Ausstellung ist bis 1. Februar 2026 Mi 14-17, Do 18-19, Fr/Sa/So/Feiertag 10.30-17 Uhr geöffnet. Am 16. Januar ist eine Märchenstunde mit Ute Hommel und einer weiteren Erzählerin geplant.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><span style="font-size: 12pt;">Wolfgang Nußbaumer</span></em></p>
<p>(30.11.2025)</p>
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		<title>Sehenswerte „Zwischenbilanz“</title>
		<link>https://ostalb.net/sehenswerte-zwischenbilanz-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[-uss]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2025 18:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aalen]]></category>
		<category><![CDATA[Druckverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Ostalbkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Zaiß]]></category>
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					<description><![CDATA[[caption id="attachment_3536" align="alignnone" width=""]<img class=" size-full wp-image-3536" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/ef04fb1e12d9b477a478529c4faa109b.jpg" alt="Fotos: -uss" class="caption" title="Werner Zaiß erläutert den Vernissagegästen die verschiedenen Druckverfahren." width="1024" height="814" />Werner Zaiß erläutert den Vernissagegästen die verschiedenen Druckverfahren.[/caption]<p><span style="font-size: 12pt;">Werner Zaiß ist nicht mehr der Jüngste. Dennoch bezeichnet der Galerist und Schwarzkünstler seine aktuelle Ausstellung nur als Zwischenbilanz.</span></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Dies signalisiert schon deren Titel „Was bleibt? Was bleibt.“ Er kündigt an, zusammen mit seiner Frau Siggi auch künftig zwei bis drei Ausstellungen im Jahr zu zeigen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was in den Räumen in der Langertstraße 44 in Aalen zu sehen ist, hat indes retrospektiven Charakter. Seine Bilderschau reicht von 1982 bis 2025. Schon die frühe Arbeit mit dem Titel „Nur noch 30 Meter“ weist ihn als politisch denkenden Zeitgenossen aus. Das Blatt zeigt zwei Düsenjets, die über eine dörfliche Landschaft hinwegdonnern. Die neueste Grafik, ein Farblinolschnitt zum Thema Wasser, könnte als Metapher auf das Leben betrachtet werden. Ihr Name: „Es fließet schnell dahin“. Man sieht, Werner Zaiß bleibt mit Radiernadel und Schneidklingen am Ball.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-3537" src="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0136.jpeg" alt="IMG_0136.jpeg" width="1024" height="744" srcset="https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0136.jpeg 1024w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0136-300x218.jpeg 300w, https://ostalb.net/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0136-768x558.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; &nbsp;Der Galerist hat bei der Vernissage die zahlreichen Gäste mit den verschiedenen Hoch- und Tiefdrucktechniken bekannt gemacht. Vor allem die Linolschnitte gefallen mit ihrem Farbenspiel. Mit den überwiegend kleinformatigen Radierungen zeigt der Künstler, was im Tiefdruck alles möglich ist. Exemplarisch mit filigranen Motiven, zum Teil in unterschiedlichen Farben. Eines lockt das Auge besonders an. Auf der „Vertreibung aus dem Paradies“ sieht man Adam und Eva. Für Werner Zaiß eine „sehr vernünftige Sache“. Denn dadurch seien „die Leute erst zur Erkenntnis gekommen“.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; Thematisch beschäftigt er sich in seinen Radierungen, Holz- und Linolschnitten, Kleinplastiken und stelenartigen Gartenplastiken mit Politik, Natur, Umwelt und Gesellschaft. Mit genauem Blick und unterschwelliger Ironie.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">&nbsp; <strong>Info:</strong> Am Sonntag, 23. November, stellt Werner Zaiß ab 14 Uhr in einer Druckvorführung Radiertechniken und Drucktechniken vor. Die Ausstellung ist bis 7. Dezember Mittwoch bis Freitag und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Mehr Infos auf der website <a href="https://www.galerie-zaiss.de" target="_blank" rel="noopener">www.galerie-zaiss.de</a></span></p>
<p><em><span style="font-size: 12pt;">Wolfgang Nußbaumer</span></em></p>
<p><span style="font-size: 12pt;">(11.11.2025) &nbsp;</span></p>
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